Addiko Bank schrieb 2021 mehr Gewinn, keine Dividende

Dividende fällt wegen Gesetz in Slowenien zu Frankenkrediten aus

Addiko Bank schrieb 2021 mehr Gewinn, keine Dividende

Addiko Bank schrieb 2021 mehr Gewinn, keine Dividende

Die Addiko Bank hat im Geschäftsjahr 2021 dank mehr Neugeschäft in den Kernbereichen deutlich mehr Gewinn geschrieben. Unterm Strich standen 13,6 Mio. Euro, nach 1,4 Mio. Euro im Vorjahr, teilte die Bank mit. Die Kreditrisikokosten gingen von 48,4 Mio. Euro auf 13,2 Mio. Euro zurück. Wegen eines neuen Gesetzes in Slowenien zu Frankenkrediten werde die Bank heuer allerdings keine Dividende ausschütten.

Gesamt gingen die Bruttokundenforderungen (performing loans) von 3,6 Mrd. Euro auf 3,28 Mrd. Euro zurück. Grund sei der Abbau in den Nicht-Fokusbereichen und die Reduktion der ertragsschwachen mittelgroßen KMU-Volumina gewesen. Die Quote der notleidenden Assets (non-performing exposure/NPE) ging von 3,5 Prozent auf 2,9 Prozent zurück. Aufgrund der Reduktion der risikogewichteten Aktiva stieg zudem die harte Kernkapitalquote (CET1) von 20,3 Prozent auf 22,2 Prozent an.

Operativ fiel das Nettozinsergebnis um 2,9 Prozent auf 169,5 Mio. Euro, das Provisionsergebnis stieg dagegen um 11,7 Prozent auf 66,8 Mio. Euro. Wegen Einmalkosten und der Bildung von Bonusrückstellungen wuchsen die Betriebsaufwendungen um 0,8 Prozent auf 171,1 Mio. Euro. Die Kostenquote (Cost-Income-Ratio) blieb unverändert bei 72,4 Prozent.

Im heurigen Jahr könnte ein neues Gesetz in Slowenien zum Umgang mit Frankenkrediten die Bankergebnisse belasten. Das Gesetz verpflichtet Kreditgeber zur rückwirkenden Einführung einer Wechselkursobergrenze für alle solchen Vereinbarungen für Franken-Kredite, die zwischen Juni 2004 und Ende 2010 abgeschlossen wurden. Im worst-case kommen dadurch auf die Bank Kosten von 100 bis 110 Mio. Euro zu.

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