Trend Logo

Abwanderung der Werbekunden könnte X 75 Mio. Dollar kosten

Subressort
Aktualisiert
Lesezeit
2 min
Mehrere große Unternehmen setzen derzeit Werbung auf X aus
©APA/APA/AFP/KIRILL KUDRYAVTSEV
  1. home
  2. Aktuell
  3. Nachrichtenfeed
Die Online-Plattform X könnte laut einem Medienbericht bis Ende des Jahres bis zu 75 Millionen Dollar (68,71 Mio. Euro) an Werbeeinnahmen verlieren. Die "New York Times" berichtete am Freitag (Ortszeit), Dutzende große Unternehmen hätten ihre Marketingkampagnen auf X vorerst eingestellt.

von

Die Online-Plattform X könnte laut einem Medienbericht bis Ende des Jahres bis zu 75 Millionen Dollar (68,71 Mio. Euro) an Werbeeinnahmen verlieren. Die "New York Times" berichtete am Freitag (Ortszeit), Dutzende große Unternehmen hätten ihre Marketingkampagnen auf X vorerst eingestellt.

Die Zeitung beruft sich in ihrem Bericht auf von ihr eingesehene interne Dokumente der Online-Plattform. Demnach haben mehr als 200 Werbeeinheiten von Unternehmen wie Airbnb, Amazon, Coca-Cola und Microsoft ihre Werbung auf X vorerst gestoppt oder erwägen, ihre Werbung einzustellen.

Musk hatte in der vergangenen Woche einem antisemitischen Beitrag auf der Plattform zugestimmt. Das veranlasste mehrere große Unternehmen wie Walt Disney und Warner Bros Discovery dazu, ihre Werbung auf der früher Twitter genannten Seite zu pausieren.

Die "New York Times" berichtete weiterhin, X habe am Freitag mitgeteilt, elf Millionen Dollar an Werbeeinnahmen seien gefährdet. Die genaue Zahl schwanke, da einige Werbekunden auf X zurückgekehrt seien und andere ihre Ausgaben erhöht hätten.

Das Unternehmen reagierte nicht sofort auf eine Reuters-Anfrage nach einer Stellungnahme. Die Werbeeinnahmen der ehemals Twitter genannten Online-Plattformsind seit der Übernahme durch Elon Musk jeden Monat stark zurückgegangen. Auch bei den Nutzern wird der Kurznachrichtendienst immer unbeliebter.

FRANKFURT - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/AFP/KIRILL KUDRYAVTSEV

Über die Autoren

Logo
Abo ab €16,81 pro Monat
Ähnliche Artikel
Inflation im Euroraum unverändert
Nachrichtenfeed
Inflation in EU und Eurozone bleibt stabil
Börsenhändler an der Wall Street in New York
Nachrichtenfeed
Aktienindex Dow Jones knackte erstmals 40.000-er-Marke
Personalmangel kann Flugverspätung rechtfertigen
Nachrichtenfeed
Keine Entschädigung bei Flugverspätung wegen Personalmangel
Ilya Sutskever will sich neuem Projekt widmen
Nachrichtenfeed
Chefforscher verlässt ChatGPT-Firma OpenAI
Für chinesische E-Autos galten in den USA bereits Zölle von 25 Prozent
Nachrichtenfeed
USA erhöhen Zölle für Elektroautos aus China deutlich
CO2-Emissionen würden um 37 Prozent sinken
Nachrichtenfeed
EU-Batterieproduktion emissionsärmer als China-Importe
Digital Markets Act gegen Marktmacht großer Digitalkonzerne greift
Nachrichtenfeed
EU verschärft Regeln für Buchungsplattform Booking.com
Microsoft und Amazon mit Milliardeninvestitionen
Nachrichtenfeed
Frankreich wirbt Milliarden an Auslandsinvestitionen ein
Europa-Geschäft läuft auf kleiner Flamme
Nachrichtenfeed
Russischer Energiekonzern Gazprom in den roten Zahlen
Düstere Prognosen aus der Versicherungsbranche für den heurigen Sommer
Nachrichtenfeed
Munich Re erwartet überdurchschnittlich viele Hurrikane
Gemeinsame Vermarktung und Kombi-Impfstoff gegen Covid/Grippe geplant
Nachrichtenfeed
Novavax fixierte mit Sanofi Vertrag für Corona-Impfstoff
Apple war um Schadenbegrenzung bemüht
Nachrichtenfeed
Apple sagt Sorry für iPad-Werbung mit zerquetschtem Klavier