Abstimmung über A-Tec-Sanierungsplan

Die Gläubiger des im Sanierungsverfahren befindlichen Mischkonzerns A-Tec Industries AG stimmen am Mittwoch über einen Sanierungsplan ab, der eine auf 47 Prozent erhöhte Quote beinhaltet. Voraussetzung für die Erfüllung der Quote ist aber, dass in den nächsten Monaten ein Finanzinvestor gefunden wird, der den Betrieb weiterfinanziert.

Laut einem Bericht der "Oberösterreichischen Nachrichten" (OÖN) soll der erhoffte Retter dafür rund 340 Mio. Euro an Finanzmitteln auftreiben. Der bisher größte Verkauf im Sanierungsverfahren war jener der AEE Austria an die Andritz, der rund 10 Mio. Euro erbracht hat. Aus dem Anlagenbau (60 Prozent des Umsatzes) sind nach der Konkurseröffnung über die Sparte keine bedeutenden Beträge mehr zu erwarten. Als "Hoffnungsträger" bleiben die Montanwerke Brixlegg und die Salzburger Werkzeugmaschinenfirma Emco.

Firmengründer Mirko Kovats könnte sich aus dem Vorstand zurückziehen. Sollten die Gläubiger bei der Verhandlung vor dem Wiener Handelsgericht den Plan ablehnen, wird ein Folgekonkurs erwartet.

Die Gläubiger der insolventen A-Tec Industries AG wollen einen neuen Vorstandsvorsitzenden ins Unternehmen holen und betrachten einen Rückzug von Firmengründer Mirko Kovats als "im Sinne der Vertrauensbildung vorteilhaft und vonseiten der Gläubiger sehr akzeptabel". Dies sagte Gläubigersprecher Hans-Georg Kantner am Mittwoch im Morgenjournal des ORF-Radio.

- APA

Wirtschaft

12 Fragen: Den Brexit verstehen

Sturmschäden: Wann die Versicherung zahlt

Versicherung

Sturmschäden: Wann die Versicherung zahlt

Bitcoins aus der Trafik: Grazer Start-up braucht keine Bankkonzession

Wirtschaft

Bitcoins aus der Trafik: Grazer Start-up braucht keine Bankkonzession