Abschreibung in Schweden drückt auf Gewinn von Symrise

Abschreibung in Schweden drückt auf Gewinn von Symrise

Abschreibung in Schweden drückt auf Gewinn von Symrise

Eine Wertberichtigung auf eine Beteiligung in Schweden hat 2022 am Gewinn von Symrise gezehrt. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) fiel im vergangenen Jahr um gut 2 Prozent auf 795,4 Mio. Euro, wie der Hersteller von Duftstoffen und Aromen auf Basis vorläufiger Resultate mitteilte. So schrieb der DAX-Konzern 126 Mio. Euro auf die knapp 30-prozentige Beteiligung am Heimtiernahrungsspezialisten Swedencare ab.

Ohne diese Wertberichtigung ergebe sich ein operatives Ergebnis von 921,6 Mio. Euro. Das sind gut 13 Prozent mehr als 2021, aber weniger als Analysten im Mittel auf dem Zettel hatten. So fiel die operative Gewinnmarge - ohne die Wertberichtigung - auf 20 Prozent von 21,3 Prozent im Jahr 2021. Aktuell bekommen viele Unternehmen die Folgen hoher Rohstoffpreise zu spüren. Sie können höhere Kosten nur bedingt oder mit Verzögerung auf die Kunden umlegen. Das belastet die Margen.

Der Umsatz von Symrise entwickelte sich 2022 indes besser als erwartet. Er stieg auf 4,6 Mrd. Euro, nach 3,8 Mrd. Euro im Vorjahr. Symrise betonte im Zuge der Eckdaten, für 2022 eine "attraktive Dividendenpolitik beizubehalten".

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