ABB schiebt Entscheid zu Turbolader-Geschäft auf

Entscheid soll nun bis Mitte des Jahres fallen

ABB schiebt Entscheid zu Turbolader-Geschäft auf

ABB schiebt Entscheid zu Turbolader-Geschäft auf

Der Krieg in der Ukraine bremst den Umbau des Elektrotechnikkonzerns ABB. Das Schweizer Unternehmen schiebt den Entscheid zur Verselbstständigung des Turbolader-Geschäfts auf, wie Konzernchef Björn Rosengren laut Redetext auf der Generalversammlung sagte. Statt wie bisher bis zum Ende des laufenden Quartals will ABB nun erst bis Mitte Jahr einen Entschluss fassen. Rosengren verwies auf die Verunsicherung, die der Krieg bei den Anlegern ausgelöst habe.

ABB wolle sich zwar weiterhin von dem kürzlich in Accelleron umbenannten Geschäft trennen. "Aber wir werden die endgültige Entscheidung nicht überstürzen." Der Konzern favorisiere weiterhin eine Ausgliederung über eine Notierung an der Schweizer Börse. Der Hersteller von leistungsstarken Turboladern für Diesel- und Gasmotoren erwirtschaftete im vergangenen Jahr mit gut 2.300 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 750 Millionen Dollar (682,75 Mio. Euro).

Am Fahrplan für das Geschäft mit Ladesäulen für Elektrofahrzeuge hält ABB dagegen fest. Unter der Voraussetzung von ansprechenden Marktbedingungen will ABB den Bereich E-mobility weiterhin im zweiten Quartal an die Schweizer Börse bringen. Auch die Pläne zum Ausstieg aus dem Bereich Power Conversion blieben unverändert.

Zur Stärkung des Kerngeschäfts in der Elektrifizierung und Automatisierung peile ABB im Gegenzug mindestens fünf kleine bis mittlere Zukäufe pro Jahr an.

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