A-Tec Pleite: Keine Einigung mit Hongkonger Mass über AE&E-Kauf

Das Ringen um den angeschlagenen Anlagenbauer AE&E - Tochter der insolventen A-Tec - geht weiter. Beim heutigen Gläubigerausschuss konnte noch keine Einigung mit dem Interessenten aus Hongkong, Mass Financial Corp., erzielt werden, hieß es am Dienstag aus informierten Kreisen zur APA.

Bis morgen Mittwoch braucht das Unternehmen jedenfalls 15 Mio. Euro oder einen Investor, der den Betrag einschießt. Gelingt das nicht, läuft die 60-Tages-Frist, innerhalb der eine Lösung gefunden werden muss, um eine Insolvenz zu verhindern.

Die Gläubiger hatten auf eine Klausel bestanden, wonach der Investor, wenn er die AE&E innerhalb von 6 Monaten wieder verkauft, 75 Prozent des Gewinns an die insolvente A-Tec hätte zahlen müssen. Dies hat Mass abgelehnt. Jetzt liege der Ball bei Mass, hieß es heute. Wenn ein neues Angebot kommt, werde man weiter verhandeln.

Gleichzeitig einigte man sich heute darauf, den Anlagenbauer Doosan in die Bücher schauen zulassen. Das koreanische Unternehmen, das bereits ein wesentlich attraktiveres Angebot gelegt haben soll, werde eine Due Diligence-Prüfung durchführen.

- APA

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