A-Tec-Aktie stürzt nach Wiederaufnahme des Handels 65 Prozent ab

Die Aktien des Mischkonzerns A-Tec, der am Mittwoch in die Insolvenz geschlittert ist, sind am Freitag nach Wiederaufnahme des Handels unter massiven Abgabedruck geraten. Die Titel stürzten kurz nach Sitzungsbeginn um 65,91 Prozent auf 1,96 Euro ab.

Die Papiere waren am Mittwochnachmittag bis auf weiteres vom Handel ausgesetzt worden. In Folge der Eröffnung des Sanierungsverfahrens mit Eigenverwaltung notieren die Aktien nicht mehr im prime markt der Wiener Börse, sondern werden ab heute im standard market continous gehandelt.

Die Gläubigerbanken des insolventen österreichischen Mischkonzerns A-Tec sind gestern, Donnerstag, erstmals zusammengekommen. Gerungen wurde um ein Sanierungskonzept für den Konzern. Der Anlagenbauer der Gruppe, die AE&E, betonte, heute, Freitag, die Bankengespräche seien positiv verlaufen.

Die Geschäftsführung der A-Tec-Tochter AE&E Group GmbH habe indessen konstruktive Gespräche mit dem Bankenkonsortiums für die syndizierten Bürgschaften geführt. Dabei hätten sich die Banken grundsätzlich bereit erklärt, die AE&E Gruppe weiterhin mit Garantielinien auszustatten sowie die erforderliche Liquidität bereit zu stellen. Dies bedürfe noch weiterer Detailabstimmungen sowie der Bestätigung der Organe des A-Tec-Sanierungsverfahrens, teilte die AE&E am Freitag mit. Die AE&E-Geschäftsführung sei zuversichtlich, dies kommende Woche zu einem positiven Abschluss zu bringen.

- APA

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