Checkliste Wohnungswechsel: Worauf man achten sollte

Checkliste Wohnungswechsel: Worauf man achten sollte
Checkliste Wohnungswechsel: Worauf man achten sollte

In eine neue Wohnung zu übersiedeln ist auch eine gute Gelegenheit, Ballast abzuwerfen und sich von nicht mehr benötigten Dingen zu trennen.

Diejenigen, die sich nach neuen vier Wänden umsehen, die Traumwohnung gefunden, die Rahmenbedinungen gecheckt haben und letztlich umziehen, haben aber vor allem eins: Einen wahren Marathon hinter sich, bei dem sich so manche Falle auftut. Hilfreiche Tipps zu den einzelnen Meilensteinen.

Wer nach einer Wohnung sucht, kann im Prinzip diejenigen die Hand schütteln, die mit Hilfe eines Maklers versuchen, ihre Immobilie zu veräußern, denn beide nutzen die Dienstleistungen eines Profis. Die Mietervereinigung klärt in diesem Zusammenhang über die Pflichten des Immobilienmaklers auf. Vor- und Nachteile sowie weitere Optionen zeigt die folgende Tabelle:

Immobiliensuche: Die Vor- und Nachteile der Optionen
Vorteile Nachteile
Suche mit Makler Wer einen Makler engagiert, der bucht im Grunde genommen das „Rundum-Sorglos-Paket“, denn ein Makler sucht nicht nur nach geeignetem Wohnraum, sondern er regelt auch die vertraglichen Angelegenheiten, wenn der neue Mieter sich für die Räume entscheidet. Ein Makler kostet Geld und sein Honorar bemisst sich häufig an der Länge des Mietvertrages. Zumindest kann dieser eine Tendenz aufzeigen, mit welcher Maklerprovision er zu rechnen hat.
Suche in Eigenregie Wer keine Eile hat bei der Suche nach einer neuen Wohnung, kann die Suche in Eigenregie betreiben. Das bedeutet: Zeitungen wälzen, Webportale durchstöbern und Besichtigungstermine vereinbaren. Wie bereits angedeutet, ist die private Suche recht zeitaufwendig. Kommt es zum Vertragsabschluss steht dann noch die Herausforderung an, die Verträge prüfen zu lassen oder (suboptimalerweise) selbst zu prüfen.
Suche mittels Anzeigen ... könnte so schön praktisch sein, denn die Idee, dass sich interessierte Vermieter melden, hat durchaus Charme. Wer eine angebotene Wohnung besichtigt, sollte versuchen herauszufinden, warum diese leersteht. In Zeiten von aktuem Wohnungsmangel können die Wartezeiten bei dieser Variante leicht ins Unendliche gehen, deswegen kann diese Such-Variante nur als Ergänzung zur Suche in Eigenregie gesehen werden.
Quelle: Mietervereinigung

Darauf kommt es an beim Mietvertrag

Wer das Traumobjekt gefunden und auch mit fachmännischem Blick geprüft hat (oder alternativ einen Fachmann damit beauftragt hat), der kann sich gleich nochmal akribisch genau auf die nächsten Themen stürzen, die zur Prüfung anstehen. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) bietet online Informationen dazu an: Was muss im Mietvertrag angeführt werden welche Fallen können auf Mieter und Vermieter lauern. Als erste kurze Checkliste zum Mietvertrag nützt auch diese Auflistung über die wichtigen Bestandteile eines Mietvertrags:

  • Mieter und Vermieter müssen mit Name und Kontaktdaten im Vertrag stehen.
  • Das Objekt, das zur Vermietung ansteht, muss genau niedergeschrieben werden. Neben der Adresse gilt es hier auch die Wohnungsgröße und die Ausstattung sowie deren künftige Nutzung anzugeben.
  • Vetragsdauer, Mietzins und die jeweiligen Kostenbestandteile müssen transparent und übersichtlich vorgelegt werden und sollten als Anlage Teil des Mietvertrags werden.
  • Die aktuell gültige Hausordnung des Objekts ist ebenfalls eine sinnvolle Anlage zum Mietvertrag.

Den Umzug strukturiert planen

Wer es bis hierhin geschafft hat, hat vor allem Durchhaltevermögen bewiesen, denn die Wohnungssuche kann mitunter ganz schön lange dauern. Umso schöner ist es dann, wenn die Verträge unter Dach und Fach sind und endlich umgezogen werden kann. Einen umfangreichen Umzugsplaner hat die Redaktion von Immowelt in einem Ratgeber zusammengestellt. Darin wird auch via To-do-Liste gefordert, welche Aufgaben anstehen – und dabei ist nun weniger Geduld, sondern vielmehr Elan, Organisationstalent und Muskelkraft gefordert. Diese Punkte stehen nun an:

  1. Wohnung (entsprechend termingerecht) kündigen.
  2. Raumplanung in der neuen Wohnung durchgehen (ggf. Neuanschaffungen tätigen).
  3. Fleißige Helfer organisieren, die beim Packen und Tragen helfen (alternativ einen Umzugsservice bestellen).
  4. Umzugsutensilien bereitstellen, damit nicht Kartons und Packmittel für Zerbrechliches ausgehen.
  5. Aussortieren, Kisten packen, Kisten beschriften.
  6. Vorbereitungen für den Umzugstag.
  7. Der Feinschliff in den neuen vier Wänden.

Randnotiz: Was tun mit dem alten Hab und Gut?

Nicht selten bedeutet der Umzug in eine neue Wohnung auch, sich von Altem zu trennen. Wer beispielsweise nach dem Abschluss des Studiums in die erste Nicht-mehr-Studentenbude zieht, der wird oft noch einen Teil der Habseligkeiten mitnehmen – schlicht um Geld für Neuanschaffungen zu sparen. Wer sich nach dem Abschluss des Studiums noch ein wenig gedulden kann, der hat den Vorteil, schon ein paar Groschen gespart zu haben. Und das kann heißen, dass die alten Studentenmöbel nicht mit umziehen müssen, sondern entsorgt oder abgegeben werden können. Die neuen Möbel können dann gleich in die neuen vier Wände geliefert werden – das spart Muskelkraft.

Wer sich nun fragt, was mit alten Möbelstücken, aber auch aussortierten Büchern, CDs und anderem Hab und Gut passieren kann, dem eröffnen sich mehrere Möglichkeiten: Soziale Einrichtungen freuen sich in der Regel über Sachspenden, denn so können sie Bedürftige am besten unterstützen. Auch die Flüchtlingsströme machen Hilfe und Sachspenden aktuell wichtiger denn je. Wer noch Geld aus seinem Hab und Gut machen möchte, muss Zeit investieren, um die Sachen auf dem virtuellen oder physischen Flohmarkt anzubieten.

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