Pensionsschock: Mieter bangen um ihre Wohnungen

Pensionsschock: Mieter bangen um ihre Wohnungen

Mietwohnungen: Die Sorge vor der Pensionslücke ist groß.

Vier von zehn Mietern befürchten, dass ihre Pensionen nicht ausreichen werden, um sich die Mieten leisten zu können, die sie in ihrem aktiven Berufsleben zahlen. Besonders groß ist die Sorge, die eigene Wohnung zu verlieren, in den Großstädten.

Wohnungsmieter zittern vor dem Pensionsschock. Vier von zehn Mietern (41 Prozent) befürchten einer aktuellen Umfrage des Immobilienportals immowelt.at zufolge, dass ihre Pensionen nicht für die Miete der Wohnungen reichen wird, in denen sie aktuell leben. Die in den vergangenen Jahren teilweise deutlich gestiegenen Mieten tragen das ihre dazu bei.

Besonders groß ist die Angst bei Großstädtern und bei Geringverdienern. In den Großstädten gehen sogar 46 Prozent der Mieter davon aus, nach dem Ende des aktiven Berufslebens in günstigere Wohnungen umziehen zu müssen, weil sie sich die Mieten nicht mehr leisten können.

Zusätzlich gesteigert wird die Sorge, wo und wie man in der Pension leben können wird durch die in den Großstädten über die Jahrzehnte hinweg immer wieder gestiegenen Mietpreise, von denen vor Neuverträge besonders stark betroffen sind. Auch wenn Mietpreise auf Quadratmeter-Basis kalkuliert werden: Wenn die Pension für die Miete einer Wohnung nicht ausreicht, dann lässt sich das Problem daher nicht einfach lösen, indem man die eigenen Ansprüche herunterschraubt und in eine kleinere Mietwohnung zieht.

Ausweg aus der Mietfalle

Sollte die Pension nicht ausreichen, würde die Mehrheit (52 Prozent) der Mieter trotzdem versuchen, so lange wie möglich in der Wohnung bleiben zu können. Als rettende Anker werden staatliche Wohnbeihilfen gesehen. Jeder fünfte Mieter (22 Prozent) würde der Umfrage zufolge weiter arbeiten, um das Einkommen aufzustocken.

Wenn alles nichts nützt, dann würden 20 Prozent der Mieter günstigere Wohnungen auf dem Land suchen, elf Prozent ins Ausland gehen. Zu den eigenen Kindern zu ziehen kann sich hingegen kaum jemand vorstellen. Das kommt nur für ein Prozent der befragten Personen in Frage.

Investieren und vorsorgen sind für die Mieter von heute die besten Lösungen, um den Pensionsschock vorzubeugen und eine möglicherweise schwierige Wohnungssuche im Alter zu vermeiden. Jeder Dritte (29 Prozent) will bis zur Pension eine eigne Immobilie besitzen, jeder Vierte (25 Prozent) investiert in Vorsorgeprodukte und 23 Prozent haben Vertrauen in das Pensionssystem: Sie gehen davon aus, dass die Pension reichen wird, um weiterhin in den Wohnungen bleiben zu können.

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