Salzburg ist Österreichs teuerstes Pflaster

 Salzburg ist Österreichs teuerstes Pflaster

Getreidegasse in Salzburg: In Mozarts Geburtsstadt kostet der Quadratmeter im Median 4.823 Euro - Spitze in Österreich.

Wohnen in Salzburg ist ein teures Vergnügen: Wer sich in der Mozartstadt ein Haus kaufen will, muss mit gut 4.800 Euro pro Quadratmeter am tiefsten in die Tasche greifen. Wien liegt auf dem dritten Platz, im Jahresvergleich stiegen die Preise in Wels am stärksten.

Viele träumen vom Eigenheim, doch oft muss man dafür tief ins Portmonnaie greifen - vor allem in Salzburg. In der Stadt an der Salzach kostet der Quadratmeter 4.823 Euro im Median - die Hälfte war teurer, die Hälfte billiger. Salzburg ist damit die teuerste Stadt in Österreich. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2014 bedeutet das einen Anstieg von sieben Prozent.

Das Immobilienportal immowelt.at hat die Preise für Häuser und Eigentumswohnungen in den zehn größten Städten in Österreich im ersten Halbjahr 2015 verglichen. Die Unterschiede sind gewaltig: Mit dem Geld, um das man in St. Pölten eine 100-Quadratmeter-Wohnung kaufen kann, bekommt man in Salzburg gerade einmal eine knapp 33 Quadratmeter kleine Bleibe.

Salzburg ist das teuerste Pflaster in Österreich.

Innsbruck holt auf

Innsbruck ist die zweitteuerste Stadt in Österreich. In der Tiroler Landeshauptstadt liegt der Median-Preis für den Quadratmeter bei 4.430 Euro. Zwar sind das rund 500 weniger pro Quadratmeter als in Salzburg, doch Innsbruck holt auf: Die Preise zogen um 14 Prozent an.

Ähnlich wie in Innsbruck sieht die Preisentwicklung auch in Linz aus. In Österreichs drittgrößter Stadt kletterten die Kaufpreise innerhalb des vergangenen Jahres um 15 Prozent. Aktuell kostet eine Kaufimmobilie 3.902 Euro pro Quadratmeter – im 1. Halbjahr 2014 waren es noch 3.386 Euro. Sowohl in Salzburg als auch in Linz und Innsbruck wächst die Zahl der Einwohner deutlich. In Linz zum Beispiel wuchs die Bevölkerungszahl in den letzten zehn Jahren um sechs Prozent auf gut 197.000 Einwohner, Tendenz steigend.

In Wels, Linz und Innsbruck wurde der Wohnraum teurer im Jahresvergleich.

Wels stärkster Anstieg

Für Wels verzeichnet immowelt.at zwar mit 2.100 Euro pro Quadratmeter noch günstige Preise, die zweitgrößte Stadt Oberösterreichs holt aber spürbar auf. Das liegt laut immowelt.at hauptsächlich an den zahlreichen Neubauten sowie den noch im Bau befindlichen Angeboten, die die Preise hier nach oben treiben.

Immowelt hat für den Vergleich die Angebote - nicht die tatsächlichen Abschlüsse - von etwa 37.800 Objekten auf ihrer Homepage ausgewertet und jeweils für die ersten Halbjahre 2014 und 2015 verglichen.

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