Ein sicherer Schutz vor Einbrechern?

Ein sicherer Schutz vor Einbrechern?

16.548 Einbrüche in Häuser und Wohnungen wurden 2013 bei der Polizei angezeigt. Damit wurden um über 1.100 Delikte mehr im Vergleich zum Vorjahr registriert.

Zwar ist die Zahl der Verbrechen, die in Österreich begangen werden, seit Jahren rückläufig, dennoch ist das für die Polizei kein Grund zur Entwarnung. Denn die Zahl der Einbrüche ist nach einem Rückgang im Jahr 2010 drei Jahre später wieder angestiegen: 16.548 Einbrüche in Häuser und Wohnungen wurden 2013 bei der Polizei angezeigt. Damit wurden um über 1.100 Delikte mehr im Vergleich zum Vorjahr registriert.

Brennpunkte für Einbrecher

Allein in der Bundeshauptstadt Wien ist die Zahl der Einbrüche zwischen August 2013 und Februar 2014 auf fast 4.500 Delikte angestiegen. Den prozentual größten Anstieg verzeichneten Oberösterreich, Salzburg und die Steiermark. Aber nicht nur Wohnungen und Häuser sind das Ziel der Kriminellen, auch mehr Autos werden aufgebrochen als in den Vorjahren. Hier ist Kärnten der Negativ-Spitzenreiter mit einem prozentualen Anstieg von 113,3 Prozent.

Ein unersetzlicher Verlust

Die Opfer stehen nach einem Einbruch meist erst einmal unter Schock. Schließlich ist ein Fremder unbefugt in ihre sicher geglaubte Privatsphäre eingedrungen. Damit verlieren die Betroffenen das Vertrauen in die eigene Sicherheit und leiden oft Jahre später noch unter psychischen Störungen als Folge des Einbruches. Der materielle Verlust ist dabei häufig nur nebensächlich, weil dieser meist durch eine entsprechende Versicherung abgedeckt ist.

Gravierender ist dieser Verlust für jene, die mit den Wertgegenständen Persönliches verbinden. Zum Beispiel Münzsammler, die ihre Sammlung über die Jahre hinweg liebevoll aufgebaut haben und die Sammlung gern betrachten, weil viele Einzelstücke ihre eigene Geschichte haben. Ersetzen lassen sich geliebte Einzelstücke wie der echte Mozart-Taler , den der Edelmetallhändler philoro im Frühling diesen Jahres aufgelegt hat, oft gar nicht, oder nur mit großem Aufwand.

Was erleichtert den Dieben den Einstieg?

Wertvolle Tipps für Bürger, die sich effektiv gegen Einbrecher schützen wollen, hat das österreichische Bundeskriminalamt zusammengestellt. Denn wer die Vorgehens- und Arbeitsweise der Einbrecher kennt, kann sich effektiv schützen und den Einbruch verhindern. Grundsätzlich gehen Einbrecher nämlich in den meisten Fällen geplant vor. Sie wählen zunächst eine eher ruhige Wohngegend aus, wo die Gefahr, dass sie von einem Passanten auf frischer Tat ertappt werden, nur gering ist. Erst nachdem sie das Objekt ihrer Begierde und die Nachbarschaft ausspioniert haben, steigen sie an den typischen Schwachstellen der Häuser ein. Das sind vor allem Türen, Fenster, aber auch Kellerschächte.

Für die Täter ist es am wichtigsten, dass der Einbruch schnell geht. Denn mit jeder Sekunde, die sie länger brauchen, um sich Zutritt zu verschaffen, steigt die Gefahr, dass sie entdeckt werden. Die Polizei setzt deshalb in erster Linie auf Prävention und den Einsatz von Sicherheitstechnik. Dass diese Strategie erfolgversprechend scheint, zeigt ein Blick nach Deutschland. Dort sind 1993 nur 28,3 Prozent aller versuchten Einbrüche gescheitert. In den vergangenen Jahren hingegen mussten knapp 40 Prozent der Einbrecher unverrichteter Dinge wieder abziehen.

Wie schützt man sich also effektiv?

Sicherheitsschlösser und spezielle Sicherungen an Fenster und Türen erhöhen die Sicherheit der Wohnungen und Häuser, weil sie den Einbrecher wertvolle Zeit kosten, um diese zu überwinden. Den effektivsten Schutz des eigenen Habs und Guts erhält man jedoch, wenn man diese mechanischen Sicherungen in Verbindung mit einer Alarmanlage einbaut. Allein die Tatsache, dass eine Alarmanlage vorhanden ist, kann nämlich so manchen Einbrecher von vornherein abschrecken.

Die Polizei empfiehlt dabei allerdings, auf hochwertige Alarmanlagen zu setzen, die von einer Fachfirma eingebaut und regelmäßig gewartet werden. Diesen Service findet man zum Beispiel auf der Seite http://www.saibel.at , wo den Kunden das Modernste an Sicherheitstechnik angeboten wird, das aktuell auf dem Markt verfügbar ist. Interessierte Bürger können sich zudem im Vorfeld beim zuständigen Landeskriminalamt, Assistenzbereich Kriminalprävention, beraten lassen, welche Sicherheitsmaßnahmen sinnvoll sind.

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