WM 2014: Auslosung mit kompliziertem Verfahren

WM 2014: Auslosung mit kompliziertem Verfahren

Am Freitag werden die Gruppe für die WM 2014 in Brasilien ausgelost - das wird nicht ganz einfach.

Mit einem komplizierten Verfahren werden am Freitag (ab 17.00 MEZ/live ORF eins) in Costa do Sauipe die Gruppen für die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien (12. Juni bis 13. Juli) ausgelost. So entstehen die acht Gruppen mit jeweils vier Mannschaften für die erste Turnierphase:

- Die 32 WM-Teilnehmer sind bzw. werden auf acht Töpfe verteilt.

Topf 1 - Gesetzte Teams: Brasilien, Argentinien, Kolumbien, Uruguay, Belgien, Deutschland, Spanien, Schweiz

Topf 2 - Afrika/Südamerika: Algerien, Kamerun, Elfenbeinküste, Ghana, Nigeria, Chile, Ecuador

Topf 3 - Asien/Nord- und Mittelamerika: Australien, Iran, Japan, Südkorea, Costa Rica, Honduras, Mexiko, USA

Topf 4 - Europa: Bosnien-Herzegowina, Kroatien, England, Frankreich, Griechenland, Italien, Niederlande, Portugal, Russland

- Zuerst wird ein europäisches Team aus Topf 4 dem Topf 2 zugelost, damit in allen vier Töpfen acht Mannschaften vertreten sind. - Die Töpfe werden in der Reihenfolge 1 bis 4 geleert und die Gruppen A bis H nacheinander gefüllt. Die gesetzten Teams bilden dabei jeweils den Kopf der Gruppe, in die sie gelost werden.

- Gastgeber Brasilien ist als Gruppenkopf A 1 gesetzt und bestreitet das Eröffnungsspiel am 12. Juni in Sao Paulo.

- Mannschaften aus demselben Kontinentalverband dürfen nicht in der Gruppenphase aufeinandertreffen, Ausnahme: pro Gruppe dürfen maximal zwei europäische Teams vertreten sein.

- Weil die europäische Mannschaft aus Topf 2 nicht in eine Gruppe kommen darf mit einem gesetzten europäischen Team, werden die vier südamerikanischen Mannschaften aus Topf 1 in einen zusätzlichen Topf X platziert. Eines dieser Teams wird dann gezogen. Das europäische Team aus Topf 2 wird dann dieser Mannschaft zugelost.

- Die verbleibenden Mannschaften werden nun nacheinander den Gruppen A bis H zugelost - mit der Möglichkeit, eine bestimmte Gruppe auszulassen. So dürfen beispielsweise Chile und Ecuador nicht in einer Gruppe mit einem gesetzten südamerikanischen Team landen.

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