Thomas Morgenstern ist nach dem Horrorsturz wieder aus dem Spital

Thomas Morgenstern ist nach dem Horrorsturz wieder aus dem Spital

Sechs Tage nach seinem Sturz beim Training zum Skifliegen am Kulm konnte Thomas Morgenstern das Unfallkrankenhaus in Salzburg wieder verlassen. "Es geht ihm überraschend gut", sagte Josef Obrist, der Primar des Spitals.

ÖSV-Skisprungstar Thomas Morgenstern ist wieder auf dem Weg zur vollen Genesung. "Es geht ihm sehr gut", betonte Josef Obrist, Primar des Unfallkrankenhauses in Salzburg, in dem Morgenstern nach seinem Sturz beim Training zum Skifliegen am Kulm vor einer Woche behandelt wurde.

Morgenstern war nicht aus gesundheitlichen Gründen so lange in der Intensivstation, sondern um ihn besser von der Öffentlichkeit und Medienvertretern abschirmen zu können. Besuch bekam der dreifache Olympiasieger nur von Familie und Freunden, die Zustimmung des Primars war dafür nötig.

Nach Angaben des Arztes kann sich Morgenstern auch langsam wieder an den Sturz erinnern: "Ein bisschen eine Erinnerungslücke ist noch da, aber das ist nichts Außergewöhnliches", erklärte Obrist. Nun wird sich Morgenstern in der Klagenfurter Privatklinik psychischer und neurologischer Rehibilation unterziehen. Das dortige Ärzteteam hat Morgenstern auch nach seinem Sturz in Titisee-Neustadt Mitte Dezember betreut.

Ob ein Start Morgensterns bei den Olympischen Spielen in Sotschi möglich ist, steht noch nicht fest. Cheftrainer Alexander Pointner hat jedenfalls angekündigt, dem zweifachen Gesamtweltcup-Sieger solange wie möglich einen Startplatz offen zu halten. Der erste Olympiabewerb der Skispringer findet am 9. Februar statt.

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