Sotschi: Reaktionen zum Damen-Slalom und den Medaillen für Schild und Zettel

Sotschi: Reaktionen zum Damen-Slalom und den Medaillen für Schild und Zettel

Sotschi 2014: Die ersten Reaktionen der Medaillengewinnerinnen Mikaela Shiffrin, Marlies Schild und Kathrin Zettel nach dem Damen-Slalom bei den Olympischen Winterspielen.

Mikaela Shriffin (USA/Gold):
Ich kann es irgendwie schon und dann doch nicht glauben. Ein Traum ist wahr geworden. Ich bin glücklich, dass ich die Möglichkeit bekommen habe hier her zu kommen und so etwas zu erleben. Ich war vor dem Start ein bisschen nervös. Es waren noch zwei Minuten am Start und ich wollte eigentlich schon längst starten.

Marlies Schild (AUT/Silber):
Die Silbermedaille ist natürlich ein Wahnsinn. Es war heute schwierig für mich, nach dem ersten Durchgang hatte ich die Medaille gefühlsmäßig fast schon abgehakt. Mikaela (Shiffrin) fährt sensationell, vor allem auf diesem Schnee fährt sie wie keine andere. Die Goldene fehlt, aber das kann ich verschmerzen. Ich habe vier olympische Medaillen und habe zusätzlich so viel gewonnen. Ich bin einfach glücklich, eine Medaille zu haben. Ich habe mir in der Pause meinen ersten Lauf noch mal angeschaut. Ich bin immer nur über den Innenski gefahren und habe das im zweiten Lauf korrigiert. Irgendwie habe ich es doch geschafft, in meinen Kopf das richtige Rezept hineinzukriegen um hier schnell zu sein. Es tut mir leid für die Bernie (Bernadette Schild). Sie ist top drauf und hat noch viele Spiele vor sich.

Kathrin Zettel (AUT/Bronze):
Dass sich eine Medaille ausgeht, ist ein Traum. Ich bin durch harte Stunden gegangen. Ich habe viel Zuspruch von meiner Familie und meinen Freunden, den Betreuern und den Teamkolleginnen bekommen. Ich bin froh, dass ich davon etwas zurückgeben konnte. Es ist ein Wahnsinn, ich freue mich sehr. Der Kurs hat es in sich gehabt und ich habe auch schwer gekämpft, aber es ist sich mit Ach und Krach ausgegangen. Ich muss das jetzt alles erst verdauen."

Maria Höfl-Riesch (GER/4.):
Ich war heute einfach nicht gut genug, die anderen waren besser. Die Größe, das zuzugeben, muss man nach dem Rennen haben. Ich habe eigentlich gut begonnen, aber genau vor dem Flachstück habe ich einen Fehler eingebaut, der hat mir viel Geschwindigkeit gekostet. Ich habe dann nicht mehr in den Lauf hineingefunden. Es ist ein Wahnsinn, wie super und souverän sie (Shiffrin) fährt und mit dem Druck und der Erwartungshaltung umgeht. Ich freue mich sehr für die beiden Österreicherinnen, aber Mikaela ist heuer wirklich die Beste.

Peter Schröcksnadel (ÖSV-Präsident):
Es freut mich sehr, sie sind beide derzeit so glücklich. Dass Shiffrin gut fährt haben wir gewusst, die war uneinholbar. Dass Marlies und Kathrin das beide so runtergebracht haben, das freut uns sehr. Die Männer sind auch stark, aber die haben leider viele vierte Plätze, das ist schade. Für morgen rechne ich mit gar nichts, aber ich denke, wir haben eine gute Chance.

Benjamin Raich (Lebensgefährte Marlies Schild):
Sensationell. Ich bin begeistert, die Marlies ist super gefahren. Wenn man die Marlies kennt, dann weiß man, dass sie nie aufgibt. Und jetzt holt sie bei Olympia die dritte Medaille. Ich bin im Vorhinein immer ein wenig beim Tiefstapeln, denn im Slalom kann immer etwas passieren. Beim Zuschauen und Daumendrücken bin ich immer viel nervöser als wenn ich selber fahre. Jetzt bin ich für morgen (Herren-Slalom) noch mehr motiviert.

Jürgen Kriechbaum (Damen-Rennsportleiter ÖSV):
Wenn ich nach dem ersten Durchgang gerechnet hätte, okay, dann hätte ich gedacht, der erste ist relativ weit weg, aber der zweite und dritte doch in Reichweite. Wenn sie wirklich mit Herz fahren und die schwierigen Passagen gut erwischen, ist alles möglich. Maze hat verbremst, Höfl-Riesch Fehler gemacht, es hat alles zusammengespielt.

Zum Rennbericht: Wie Marlies Schild und Kathrin Zettel zu Medaillen carvten

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