Sotschi: Andreas und Wolfgang Linger holen SILBER im Doppelsitzer-Rodeln

Sotschi: Andreas und Wolfgang Linger holen SILBER im Doppelsitzer-Rodeln

Jubel bei den Brüdern Andreas und Wolfgang Linger. Die Österreicher haben bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi die Silbermedaille gewonnen. Die zweiten heimischen Medaillenanwärter, Georg Fischler und Wolfgang Penz, fielen im zweiten Lauf nach einem Fehler von Platz drei auf Platz 19 zurück.

"Wenn Brüder zusammenarbeiten, verwandeln sich Berge in Gold" ist das Motto, das sich Andreas und Wolfgang Linger, die rodelnden Brüder aus Hall in Tirol, auf ihre Website linger-linger.at geschrieben haben.

Mit Recht, denn in ihrer Sportart, dem Doppelsitzer-Rodeln, haben die Brüder eigentlich schon alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Olympia-Gold 2006 und 2010, WM-Gold 2003, 2011 und 2012, dazu noch zwei WM-Bronzemedaillen in den Jahren 2003 und 2013 sowie drei Goldene, drei Silberne und eine Goldene bei Europameisterschaften. Heute ist bei Sotschi 2014 noch eine dazugekommen. Im Eiskanal von Sotschi sind die Gold-Brüder diesmal zu Olympia-Silber gerutscht und mussten sich nur den regierenden Weltmeistern, dem Deutschen Duo Tobias Wendl/Tobias Arlt geschlagen geben. Mit 1:39,455 blieben die Linger-Brüder vor den Brüdern Andris und Juis Sics aus Lettland.

Pech für Fischler/Penz

Während die Linger-Brüder ihre dritte Olympiamedaille bejubelten trauerte das zweite österreichische Rodel-Duo, Georg Fischler und Peter Penz, ihrer ersten verlorenen Olympia-Auszeichnung nach. Am Ende des ersten Laufs waren die beiden noch voll im Bewerb. Rang drei ließ die beiden schon von einer Medaille träumen, doch dann passierten ihnen Fehler, die sie selbst wohl nur als Anfänger-Fehler bezeichnen würden.

In Kurve sieben, eine der leichteren auf der Olympiastrecke, kamen de beiden schwer ins Trudeln und vermieden nur mit Mühe einen Sturz. Nachdem sie sich gefangen hatten, griff sich Steuermann Penz auf den Kopf und gab den Lauf auf.

Völlig zerknirscht gaben Fischler/Penz nach dem verhunzten zweiten Lauf, der sie mit einem riesigen Rückstand von über fünf Sekunden auf die Sieger auf den 19. und letzten Gesamtrang zurückwarf, ein Interview, das sie eigentlich gar nicht geben wollten. "Das hat gar nichts mit dem zu tun, was wir normalerweise machen", sagte Penz. Sein Partner schwieg dazu. Was hätte er auch noch sagen sollen, nach der Watsche, die er eben einstecken hatte müssen?

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