Sotschi 2014: Sven Kramer bleibt im Eisschnelllauf das Maß aller Dinge

Sotschi 2014: Sven Kramer bleibt im Eisschnelllauf das Maß aller Dinge

Die 100. Goldmedaille im Herren-Eisschnelllauf geht einen würdigen Sieger: Sven Kramer, der niederländische Superstar in dieser Sportart, wiederholt souverän seinen Olympiasieg aus Vancouver.

Der niederländische Eisschnelllauf-Superstar Sven Kramer hat sich bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi erwartungsgemäß die Goldmedaille über 5.000 Meter gesichert. Der 27-jährige Rekord-Weltmeister setzte sich am Samstagnachmittag vor 6.000 Zuschauern in der Adler-Arena in olympischer Rekordzeit von 6:10,76 Minuten souverän durch und wiederholte damit seinen Triumph von Vancouver 2010.

Topfavorit Kramer holte damit die 100. Goldmedaille in der Geschichte des olympischen Herren-Eisschnelllaufs und schaffte als erster Niederländer eine erfolgreiche Titelverteidigung bei Winterspielen. Es war für ihn bereits die fünfte Olympia-Medaille seiner Karriere, die zweite in Gold. Auch die Plätze zwei und drei gingen durch Mehrkampf-Europameister Jan Blokhuijsen und Jorrit Bergsma an das "Oranje-Team", das schon im dritten der insgesamt 98 Bewerbe für den ersten Dreifach-Triumph einer Nation in Sotschi sorgte. Kramer, der seine Landsleute tags zuvor durch einen Rad-Unfall kurzzeitig beunruhigt hatte, legte als erster der Favoriten eine Topzeit vor, die niemand mehr verbessern konnte. Wie ein Uhrwerk spulte der "fliegende Holländer" vor den Augen des niederländischen Königspaares Willem-Alexander und Maxima sowie des Ministerpräsidenten Mark Rutte jede seiner Runden unter 30 Sekunden ab.

"Ich wusste, dass ich hier gute Arbeit abliefern muss. Und das ist mir geglückt. Ich wusste, dass es ein gutes Rennen war, der einzige Nachteil war der Start", lautete der erste Kommentar von Kramer beim niederländischen TV-Sender NOS. Nach dem klaren Auftakterfolg peilt er nun in Russland auch noch Gold über 10.000 Meter sowie in der Teamverfolgung an.

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