Sotschi 2014: Biathlet Dominik Landertinger holt die erste Medaille für Österreich

Sotschi 2014: Biathlet Dominik Landertinger holt die erste Medaille für Österreich

Gleich am ersten Wettbewerbstag der Olympischen Winterspiele in Sotschi gibt es die erste Medaille für Österreich: Dominik Landertinger muss sich nur dem jetzt siebenfachen Goldmedaillengewinner Ole Einar Björndahlen (NOR) geschlagen geben.

Biathlet Dominik Landertinger hat bereits am ersten Wettkampftag der Olympischen Winterspiele in Sotschi die erste Medaille für Österreich gewonnen. Der 25-jährige Tiroler holte im Sprint über 10 km Silber. Landertinger musste sich ohne Fehlschuss nur dem Norweger Ole Einar Björndalen um 1,3 Sekunden geschlagen geben. Die 40-jährige Legende holte trotz einer Strafrunde ihr siebentes Olympia-Gold.

Bronze ging an den Tschechen Jaroslav Soukup. Für Landertinger ist es seine erste olympische Einzelmedaille. Mit der Staffel hatte der Ex-Weltmeister 2010 in Vancouver bereits Silber gewonnen. Auch die weiteren Österreicher schlugen sich zum Olympia-Auftakt beachtlich. Simon Eder landete mit 13,7 Sekunden Rückstand auf Rang sieben, Christoph Sumann blieb ebenfalls fehlerfrei. Am Montag (16.00 Uhr MEZ) steht die Verfolgung auf dem Programm.

Medaille in Schlussrunde erkämpft

"Es ist so schön, weil ich mich so abgekämpft habe", sagte Landertinger, der kurz vor dem Saisonhöhepunkt von einer Nebenhöhlenentzündung zurückgeworfen worden war. Die Medaille sicherte sich der Massenstart-Weltmeister von 2009 mit einer sensationellen Schlussrunde. Am Ende fehlten dem fehlerfrei schießenden Österreicher nur 1,3 Sekunden auf Björndalen, der trotz einer Strafrunde sein siebentes Olympia-Gold holte.

"Schießtechnisch war es 100-prozentig perfekt. Ich habe die Coolness gehabt", erklärte Landertinger. "Läuferisch war es in den ersten beiden Runden verdammt hart. Dann habe ich mir gedacht: 'Wenn ich heute Vierter werde, drehe ich durch.' Dann ist sich noch so eine Megaschlussrunde ausgegangen, das ist Wahnsinn. Der ganze Druck ist jetzt weg." Am Montag (16.00 Uhr) steht die Verfolgung auf dem Programm.

"Wenn man so lange hart arbeitet, die letzten Jahre waren ja nicht leicht, und dann so einen Erfolg genau zum richtigen Zeitpunkt hat, ist es wunderschön", sagte Landertinger. Auch Simon Eder schlug sich zum Olympia-Auftakt beachtlich. Der Salzburger landete mit lediglich 13,7 Sekunden Rückstand auf Rang sieben, der ebenfalls fehlerfreie Christoph Sumann mit 52,0 auf Platz 20. Nur Routinier Daniel Mesotitsch musste zweimal in die Strafrunde und kam nicht über Rang 38 hinaus (+1:33,1).

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