Slopestyle: Gold für die USA, Anna Gasser schmeißt die Nerven weg

Slopestyle: Gold für die USA, Anna Gasser schmeißt die Nerven weg

Enttäuschung für Anna Gasser am zweiten Wettkampftag bei den Olympischen Spielen in Sotschi: In ihren beiden Finalläufen im Snowboard-Slopestyle greift Gasser bei schwierigen Sprüngen in den Schnee. Gold geht an die USA: Topfavoritin Jamie Anderson zeigt einen hervorragenden zweiten Run, der ihr den Olympiasieg bringt.

Die 23-jährige Amerikanerin erreichte im zweiten Lauf einen Score von 95,25 aus 100 Punkten. Dabei hatte die beste Slopestylerin der vergangenen Jahre die ganze Woche hinweg mit dem anspruchsvollen Olympiakurs zu kämpfen. Zum richtigen Zeitpunkt spielte sie aber ihre Routine aus. Silber geht an die Finnin Enni Rukajarvi (92,50). Bronze geht mit 87,25 Punkten an Jenny Jones (GBR).

Gassers Missgeschick und geplatze Medaillenträume
Anna Gasser startete als Mitfavoritin in das Finale des erstmals ausgetragenen Slopestyle-Bewerbs. Sie gewann die Qualifikation mit 95,50 Punkten. Dieser Score hätte auch heute knapp für Gold gereicht. Doch bereits vor dem Start in ihren ersten Durchgang, gewertet wird nur der besser aus zwei Läufen, gab es ein Missgeschick für die 22-jährige Kärntnerin.

Gasser wurde versehentlich zu früh aus der Startzone gelassen: "Jemand hat gesagt, ich kann starten, ich bin gedropt und dann haben sie mich aufgehalten", erklärt die Mitfavoriten im ersten Interview. Sie musste einen kurzen aber steilen Hügel zum Start hinaufgehen. Damit will sie ihren Sturz im ersten Durchgang aber nicht erklären. Nach einem guten Start in den Lauf, stürzte Gasser bei einem 720-Grad-Spin. Ähnlich sah es im zweiten Durchgang aus. Als Qualifikationssiegerin startete sie abermals als letzte. Und wieder wollte es bei einer Drehung nicht klappen. Beim Versuch einen 900-Grad-Spin (2,5 Umdrehungen) zu stehen, griff sie wieder in den Schnee. Letztendlich reichte es mit 51,75 Punkten nur für Platz 10 von 12 Finalistinnen. Gasser zeigte sich in einer ersten Reaktion enttäuscht, nicht aber entmutigt: "Ich war schon sehr nervös, aber ich habe ein gutes Training gehabt, es hat einfach nicht sein sollen."

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