Skispringen: Gold für Deutschland, Österreich springt am Sieg vorbei

Skispringen: Gold für Deutschland, Österreich springt am Sieg vorbei

Fast hätte es noch zu Gold gerreicht. 2,7 Punkte fehlten den Österreichern auf Deutschland. Nach den durchwachsenen Leistungen ist diese Medaille aber dennoch als Erfolg zu werten. Bronze geht an bärenstarke Japaner, einige Favoriten patzten.

Erstmals seit der Skiflug-WM 2006 am Kulm geht bei Sotschi 2014 die Goldmedaille im Team-Skispringen nicht an Österreich. Es war ein Krimi bis zum letzten Sprung. Die Führung zwischen Deutschland und Österreich wechselte mehrmals. Die Mitfavoriten aus Polen, Slowenien und Norwegen konnten nicht mithalten. Einzelne verpatzte Sprünge reichten aus, um vom Podest zu fliegen. Bronze sicherte sich Japan. Die Medaillen gehen an jene drei Länder, die in keinem Sprung ausließen.

Morgensterns Auferstehung, Schlierenzauer als Schwachpunkt
Michael Hayböck zeigte zwei sehr gute Sprünge und konnte für Österreich wichtige Punkte holen. Thomas Diethart holte im ersten Durchgang unglaubliche viele Punkte heraus, verlor im zweiten Durchgang aber wohl die entscheidenden Punkte auf Deutschland.

Die Sensation des Tages war aber Thomas Morgenstern. Mit 134 Metern im zweiten Durchgang zeigte er seinen stärksten Sprung von Sotschi. Schwachstelle der Österreicher war Gregor Schlierenzauer, der im ersten Durchgang einige Punkte auf Severin Freund einbüßte. Im zweiten Durchgang erwischte er abermals keinen optimalen Sprung.

Severin Freund hatte Probleme bei seinem Sprung und verlor einen Meter auf Schlierenzauer. Das hätte Gold sein können. Doch nachdem die Deutschen über drei Punkte Vorsprung hatten, konnten sie erstmals seit den Olympischen Spielen von Salt Lake City Teamgold erringen.

Endergebnis
1. Deutschland - 1041,1
2. Österreich - 1038,4
3. Japan - 1024,9
4. Polen - 1011,8
5. Slowenien - 995,6
6. Norwegen - 990,7
7. Tschechien - 967,8
8. Finnland 942,8

Der Teamkrimi im Ticker
Severin Freund macht alles klar. Der Sprung von Freund war nicht großartig. 131 Meter reichen aber für den Olympiasieg.

Für Gold wird es schwer
Gregor Schlierenzauer springt 132 Meter. Das reicht für die Führung. Doch Severin Freund kann jetzt alles klar machen.

Medaille für Japan
Noriaki Kasai bringt den Sprung sicher herunten. Zumindest Bronze für Japan dank eines Sprunges auf 134 Meter. Nun kommt Gregor Schlierenzauer.

Stoch mit gutem Sprung
Polen behält Platz 4. Die Bedingungen werden schlechter, 135 Meter für den Doppel-Olympiasieger.

Schwacher Sprung von Velta
Norwegen fällt hinter Slowenien zurück, nur 125,5 Meter für Rune Velta. Noch vier Springer oben.

Weiter Sprung von Prevc
Der Anlauf ist lang, die Bedingungen gut, das Springen könnte weit unten entschieden werden. Peter Prevc landet bei 136 Metern.

Gestürzte Reihenfolge
Diese letzte Gruppe wird nach dem Zwischenergebnis gesprungen. Deutschland springt also ganz am Ende, Österreich direkt davor.

Freunds Schwachstelle: Seine Nerven
Die Form stimmt bei Severin Freund, jedoch hat er schon manchmal beim entscheidenden Sprung die Nerven weggeschmissen. Das ist wohl seine einzige Schwachstelle.

Deutschland springt in Richtung Gold
Das wird ganz schwer für Gregor Schlierenzauer. Österreich geht mit einem Rückstand in den letzten Sprung und Severin Freund ist derzeit bärenstark. Silber dürfte aber abgesichert sein.

Zwischenstand nach Gruppe 3
1. GER, 2. AUT (-3,4), 3. JAP (-22,6)

Österreich fällt zurück
Das könnte Gold gewesen sein! Thomas Diethart mit vielen Wacklern im Sprung. 132 Meter, er verliert auf Andreas Wellinger. Österreich nur noch 2. Und Schlierenzauer ist nicht so gut in Form.

Weiter Sprung von Wellinger
Der junge Deutsche behält die Nerven und landet mit Telemark bei 134,5 Metern. Jetzt wird es anspruchsvoll für Thomas Diethart.

Polen auf Platz 2
Der Rückstand auf Norwegen beträgt vorm letzten Springer aber trotzdem noch 15 Punkte.

Ito hält mit
Japan sitzt den Österreichern und Deutschen weiterhin im Nacken. Daiki Ito springt 132 Meter.

Konzentration auf Japan, Deutschland und Österreich
Die anderen Nationen können nun zwar mithalten, dennoch tragen sie immer noch einen Rückstand mit sich mit.

Weiterhin ein Dreikampf
Es bleibt ein unglaublicher Krimi. Thomas Diethart muss jetzt aber wohl ein paar Punkte auf Deutschland herausfliegen, denn Schlierenzauer ist wohl etwas unter den deutschen Schluss-Springer Severin Freund zu stellen.

Zwischenstand nach Gruppe 2
1. AUT, 2. GER (-0,3), 3. JAP (-6,2)

Morgenstern kann mithalten
Zur richtigen Zeit zeigt das Phänomen Morgenstern seinen besten Sprung bei diesen Spielen! 133,5 Meter, er verliert nur wenig auf Kraus. Gratulation an diese Leistung, angesichts seines schlimmen Sturzes! Österreich bleibt in Führung.

Kraus wieder großartig
Der junge Marinus Kraus springt 134 Meter. Das wird für Thomas Morgenstern ganz schwer zu kontern sein.

Kranjec mit Problemen
Man darf ihm aber keine Vorwürfe machen. 131 Meter sind sensationell, er springt ja unter größten Schmerzen.

Zyla verbessert sich
Sein erster Sprung war wohl der Sargnagel für die polnischen Medaillenhoffnungen. Mit 132 Metern verabschiedet er sich aber anständig von diesen Spielen. Polen verringert den Abstand. Es wird trotzdem schwer.

Japan bleibt im Rennen
130 Meter für Taku Takeuchi. Ein solider Sprung, wenn auch kein herausragender.

133 Meter für Norwegen
Doch Anders Fannemel wackelt bei der Landung.

Dreikampf um Gold
Norwegen auf Platz 4 hat bereits einen Rückstand von 26 Punkten. Der Medaillenkampf findet wohl zwischen Österreich, Deutschland und Japan statt. Und da wird es ganz eng. Es wird auf Gate 34 verlängert.

Zwischenstand nach Gruppe 1
1. AUT, 2. GER (-2,4), 3. JAP (-5,9)

Schwieriger Sprung für Hayböck
Starker Rückenwind, aber er springt immerhin 130 Meter. Die Landung war wieder gut. Die Benotung passt diesmal auch. Österreich führt!

Wank zeigt guten Sprung
Schwierige Bedingungen, 128 Meter für Wank. Aufgrund des Windes kein schlechter Sprung. Kann Michael Hayböck aber aufholen?

Und auch Slowenien im Rückwärtsgang
Jurij Tepes bringt keinen guten Sprung herunter. Mit 126,5 Metern haben die Slowenen wohl auch kein Medaillen-Wort mehr mitzusprechen.

Polen enttäuschen heute
Wohl viele Menschen tippten auf das dritte polnische Gold im Skispringen. Doch das ist gelaufen. 129 Meter für Maciej Kot. Es fehlen ein paar Meter.

Japanischer Angriff
Reruhi Shimizu landet bei 131,5 Metern. Das ist eine starke Marke in Richtung japanische Medaille.

Bardal wieder stark
Anders Bardal zeigt mit 133 Metern wieder eine hervorragende Leistung. Seine norwegischen Teamkollegen konnten aber nicht mit ihm mithalten.

Es geht weiter
Der zweite Durchgang hat soeben begonnen. Wir können uns anschnallen, es dürfte ein turbulentes Finale werden.

Schlierenzauer und Morgenstern gefordert
Es riecht nach einer österreichischen Medaille. Für das dritte Teamgold in Folge müssen sich die Österreicher aber wohl noch steigern. Vor allem Schlierenzauer und Morgenstern sollten noch ein paar Meter zulegen. Diethart zeigte einen hervorragenden Sprung, Hayböck war sehr gut dabei, kann aber wohl auch noch etwas zulegen.

Schlag auf Schlag in Durchgang 2
Beim zweiten Durchgang sind nur noch acht Nationen mit dabei. Die Entscheidung wird also schnell fallen.

Dreikampf um Gold
Deutschland und Österreich haben sich von Feld abgesetzt. Japan ist auch noch dabei. Das sind die einzigen drei Nationen, die vier solide Sprünge runtergebracht haben. Polen und Slowenien haben gepatzt und bereits rund 30 Punkte Rückstand. Die Norweger konnten ihren starken Start nicht bestätigen und liegen auch schon weit weg von den Medaillen.

Zwischenstand nach dem ersten Durchgang
1. Deutschland - 519,0 Punkte
2. Österreich - 516,5 (-2,5)
3. Japan - 507,5 (-11,5)
4. Polen - 489,2 (-29,8)
5. Slowenien - 488,2 (-30,8)
6. Norwegen - 486,0 (-33,0)
7. Tschechien - 476,0 (-43,0)
8. Finland - 461,5 (-57,5)

Schlierenzauer etwas zurück
Auch Gregor Schlierenzauer hatte schwierige Bedingungen. 128,5 Meter, er verliert drei Meter auf Severin Freund. Der Sprung war in der Flugphase nicht optimal. Damit geht Deutschland in Führung nach dem ersten Durchgang.

Schwierige Bedingungen für Freund
Severin Freund springt 131,5 Meter und bringt Deutschland in Führung.

Prevc macht Boden gut
133,5 Meter für Slowenien. Wichtige Meter, trotz allem liegen die Slowenen noch immer sehr weit zurück.

Stoch verliert weiter
Polen verabschiedet sich wohl aus dem Medaillenkampf. Der Doppel-Olympiasieger Kamil Stoch zeigt den schwächsten Sprung seines Sotschi-Ausfluges und landet bei 130 Metern.

Fantastischer Kasai
Er ist und bleibt ein Skisprungwunder. 134 Meter für Noriaki Kasai bedeuten, dass Japan weiter ein heißer Kandidat für Edelmetall bleibt.

Norwegen lässt wieder Meter liegen
125 Meter für Rune Velta. Kein Komplettabsturz, im Kampf um die Medaillen verlieren die Norweger aber wohl wieder entscheidende Punkte.

RUS, USA, KOR und CAN scheiden aus
Zumindest, wenn kein Schluss-Springer der etablierten Nationen mehr patzt.

Zwischenstand nach Gruppe 3
1. AUT, 2. GER (-3,4), 3. JAP (-12,0), 4. NOR, 6. POL, 8. SLO

Hervorragender Sprung von Diethart
Österreich bleibt im Gold-Kampf! 136 Meter und hervorragende Noten von Thomas Diethart. Österreich übernimmt sogar die Führung!

Deutschland bleibt vorne
Weitester Sprung der Gruppe: Andreas Wellinger springt mit etwas besseren Bedingungen 133 Meter. Führung für Deutschland.

Slowenien bleibt zurück
Kein ganz schlechter Sprung von Jernej Damjan, mit 128 Metern kann er aber den Rückstand nicht verkleinern.

Polen holt auf
Jan Ziobro hat nach dem schlechten Sprung von Piotr Zyla aufholen müssen. Das schafft er, 130 Meter, der Abstand zur Spitze wird etwas geringer.

Japan holt auf
Jacobsens Weite war wohl wirklich nicht viel wert. Japan macht auf die Führenden viele Punkte gut. Daiki Ito landet seinen Sprung bei 130 Metern, Führung für Japan.

Starker Rückenwind - Kurze Weite für Norwegen
Es geht zäh her, die führenden Norweger springen durch Anders Jacobsen nur 119 Meter. Das könnte ein Rückfall werden.

Erster Sturz
Der Kanadier Matthew Rowley stürzt nach der Landung, kann aber gleich wieder aufstehen.

Österreich springt solide, aber...
... Deutschland ist sehr gut in Form und springt sich immer mehr in die Favoriten-Rolle. Auf Norwegen muss man auch aufpassen. Eine Medaille ist aber auf alle Fälle möglich für die Österreicher.

Polen und Slowenien brechen weg
Wer hätte das gedacht? Aufgrund der schlechten Sprünge in Gruppe 2 haben Polen und Slowenien schon rund 30 Punkte Rückstand auf Norwegen. Es wird schwer, wenn auch nicht unmöglich, das aufzuholen.

Zwischenstand nach Gruppe 2
1. NOR, 2. GER (-1,8), 3. AUT (-9,1), 4. JAP, 7. POL, 8. SLO

Solider Sprung für Morgenstern
Auf Deutschland gehen einige Meter ab, es ist aber eine akzeptable Weite, 129 Meter. Österreich ist somit 3. nach zwei Springern.

Deutschland untermalt Gold-Ambitionen
Das könnte viel wert sein, 136,5 Meter für Marinus Kraus! Deutschland geht damit auf Platz 2.

Kranjec patzt
Nur 120 Meter für Kranjec. Er ist ja nach einem Trainingssturz angeschlagen. Das sind ein paar Meter, die fehlen.

Polnischer Komplettausfall
Der Wind ist etwas schlechter und die Springer tun sich schwer. Nur 121 Meter für Piotr Zyla. Das ist viel zu wenig für Polen!

Japan fällt zurück
Nur 127,5 Meter für Takeuchi

Norwegen lässt ein paar Meter liegen
Und noch einmal stellt sich die Frage: Sind die Norweger konstant genug? "Nur" 129,5 Meter für Anders Fannemel. Ein paar Meter mehr wären gut gewesen.

Wird Hayböck chronisch unterbewertet?
134 Meter und Telemark, Noten von im Schnitt 17,0 bis 17,5 - wie in allen Bewerben. Das ist zu wenig, liebe Sprungrichter!

10 Punkte Vorsprung für Norwegen
Zwischen Japan und Deutschland beträgt die Differenz aber gerade einmal 4,6 Punkte.

Zwischenstand nach Gruppe 1
1. NOR, 2. JAP, 3. AUT, 4. SLO, 5. POL, 6. CZE, 7. GER

Guter Sprung von Hayböck
Aber nicht so gut wie in der Probe. 134 Meter, Österreich setzt sich auf Rang 3, 1/10 Punkt hinter Japan.

Auch Deutschland hält mit
132 Meter für Andreas Wank, es bleibt vorerst so spannend, wie es zu erwarten war.

Im Gleichschritt durch Gruppe 1
Jurij Tepes springt 133 Meter. Bardal setzt sich etwa ab, die Favoriten bleiben aber dicht zusammen.

Polen auch solide
131,5 Meter für Maciej Kot. Bis jetzt bleiben alle Favoriten im Rennen.

Guter Start für Japan
Unruhiger Sprung, gute Weite: 132,5 Meter für Reruhi Shimizu. An Bardal kommt er nicht heran, dieser ist aber auch der Leader des norwegischen Teams. Platz 2 für Japan.

Bardal setzt erste Duftmarke
Ob Norwegen als Team stark genug für eine Medaille ist, bleibt abzuwarten. Anders Bardal, Bronzegewinner von der Normalschanze, legt aber einmal 137,5 Meter vor.

Erste gute Weite
131 Meter für Jakub Janda und Tschechien. Es geht schon relativ weit.

Bewerb gestartet
Korea eröffnet das Olympiaspringen. Die ersten sechs Nationen je Gruppe sind Außenseiter, ab Nummer 7 (Norwegen) geht es um die Medaillen.

Spannung garantiert
Nicht nur die Fülle an Favoriten garantiert Spannung. Anders als in den Einzelbewerben kommen die besten Springer nicht erst zum Schluss. Es geht in jeder Gruppe um das Eingemachte, Schlag auf Schlag finden entscheidende Sprünge statt.

Guter Probedurchgang der Österreicher
Das ÖSV-Team zeigte einheitlich gute Sprünge, Michael Hayböck war mit 134 Metern der Weiteste. Alle vier Probesprünge zusammengerechnet hätten Silber ergeben, knapp hinter Deutschland. Doch nun geht alles wieder bei 0 los.

Gleich geht's los
Der Nebel der letzten Tage ist weggezogen. Und zurzeit sind es nach Windstille aus. Hoffentlich bleibt es so.

Fünf Goldfavoriten: Die Startnummern
Startnummer 12: ÖSTERREICH, 1 - Michael HAYBÖCK, 2 - Thomas MORGENSTERN, 3 - Thomas DIETHART, 4 - Gregor SCHLIERENZAUER

Startnummer 11: DEUTSCHLAND, 1 - Andreas WANK, 2 - Marinus KRAUS, 3 - Andreas WELLINGER, 4 - Severin FREUND

Startnummer 10: SLOWENIEN, 1 - Juri TEPES, 2 - Robert KRANJEC, 3 - Jernej DAMJAN, 4 - Peter PREVC

Startnummer 09: POLEN, 1 - Maciej KOT, 2 - Piotr ZYLA, 3 - Jan ZIOBRO, 4 - Kamil STOCH

Startnummer 08: JAPAN, 1 - Reruhi SHIMIZU, 2 - Taku TAKEUCHI, 3 - Daiki ITO, 4 - Noriaki KASAI

Der Teambewerb
Der Teambewerb wird ja nicht so oft gesprungen, darum einmal eine kurze Erklärung dieses Wettkampfes: Zwölf Nationen nehmen mit jeweils vier Springern am Teambewerb teil. Die schlechteste Mannschaft im Nationenweltcup springt als Erstes, die stärkste Mannschaft (Österreich) am Ende.

Es gibt zwei Durchgänge mit jeweils vier Gruppen. Dementsprechend springt immer jeweils ein Springer pro Land pro Gruppe. Nachdem alle vier Gruppen den ersten Durchgang beendet haben, qualifizieren sich die acht Nationen mit den meisten Punkten für den zweiten Durchgang. Da springen dann wieder alle vier Gruppen. Jeder Sprung zählt also für die Gesamtpunktezahl. Acht Sprünge pro Nation bedeuten auch, dass nur ein verpatzter Sprung wohl alle Chancen auf olympisches Edelmetall zerstört.

Team Österreich
Österreich: Das stärkste Team des letzten Jahrzehntes ist angeschlagen. Ohne Medaille in den Einzelbwerben kämpft das Team von Cheftrainer Alexander Pointner um einen versöhnlichen Abschluss. Und um eine stolze Serie. Von den letzten 13 Teamspringen bei Weltmeisterschaften, Skiflug-Weltmeisterschafen und Olympischen Spielen gingen zwölf Goldene nach Österreich.

Doch das Team muss sich steigern, wie die Einzelplatzierungen zeigen. Natürlich muss man auch beachten, dass das Springen von der Großschanze aufgrund wechselnder Windbedingungen nur bedingt aussagekräftig ist.

Michael HAYBÖCK - Kleinschanze: 5., Großschanze 8.
Thomas MORGENSTERN - Kleinschanze: 14., Großschanze 40.
Thomas DIETHART - Kleinschanze: 4., Großschanze: 32.
Gregor SCHLIERENZAUER: Kleinschanze: 11, Großschanze 7.

Team Deutschland
Nach einer jahrelangen Schwächephase sind die Deutschen mit einem erneuerten und jungen Team wieder zurück an der Spitze. Bei den Olympischen Spielen lief es aber auch für sie nicht nach Wunsch. Starke Trainingsleistungen zeigen aber dennoch: Deutschland ist ein heißer Kandidat auf Olympiagold.

Andreas WANK - Kleinschanze: 10., Großschanze: nicht im Team
Marinus KRAUS - Kleinschanze: nicht im Team, Großschanze: 6.
Andreas WELLINGER - Kleinschanze: 6., Großschanze: 45.
Severin FREUND - Kleinschanze: 31., Großschanze: 4.

Team Slowenien
Auch bei den Slowenien zeigt sich, wie ausgeglichen der Bewerb eigentlich ist. Zwar gab es Silber und Bronze für Peter Prevc, das restliche Team konnte aber nicht um die Medaillen mitkämpfen. Dennoch zeigten sie großteils solide Leistungen. Während der Saison waren die Slowenen schon mehrmals die dominierende Nation bei Wettkämpfen.

Jurij TEPES - Kleinschanze: 26., Großschanze: 20.
Robert KRANJEC - Kleinschanze: nicht am Start, Großschanze: 37.
Jernej DAMJAN - Kleinschanze: 9., Großschanze: 17.
Peter PREVC - Kleinschanze: 2., Großschanze: 3.

Team Polen
Die Polen sind im Goldrausch: Doppel-Olympiasieger Kamil Stoch führt das Angebot an. Gleichzeitig waren die Polen wohl das kompakteste Team dieser Olympischen Spiele: Mit Ausnahme von Piotr Zyla waren alle Springer immer solide im zweiten Durchgang. Sie sind wohl die absoluten Goldfavoriten.

Maciej KOT - Kleinschanze: 7., Großschanze 12.
Piotr ZYLA - Kleinschanze: nicht im Team, Großschanze: 34.
Jan ZIOBRO - Kleinschanze: 13., Großschanze 15.
Kamil STOCH - Kleinschanze: 1., Großschanze 1.

Team Japan
Ein Sportler im opafähigen Alter gewinnt Silber im Skispringen. Noriaki Kasai ist ein Phänomen. Bereits 1992 gewann er vor Andreas Goldberger Gold bei der Skiflug-WM in Harrachov. Er ist der herausragende Springer der Japan und führt ein kompaktes Team an, das sich ohne Aussetzer durch Olympia gekämpft hat.

Reruhi SHIMIZU - Kleinschanze: 25., Großschanze: 10.
Taku TAKEUCHI - Kleinschanze: 24., Großschanze: 13.
Daiki ITO - Kleinschanze: nicht im Team, Großschanze: 9.
Noriaki KASAI - Kleinschanze: 8., Großschanze 2.

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