Ski Weltcup: Maria Höfl-Riesch stürzt in Abfahrt, Fenninger auf Kristall-Kurs

Das Duell zwischen Anna Fenninger und Maria Höfl-Riesch um den Sieg im Gesamtweltcup ist vorzeitig entschieden . Höfl-Riesch musste nach einem Sturz in der Abfahrt von Lenzerheide von der Piste abtransportiert werden. Fenninger übernahm einem sechsten Platz in der Abfahrt die Führung im Gesamtweltcup. Für Höfl-Riesch ist die Saison zu Ende

Ski Weltcup: Maria Höfl-Riesch stürzt in Abfahrt, Fenninger auf Kristall-Kurs

Das angesagte Duell zwischen der Deutschen Maria Höfl-Riesch und der Österreicherin Anna Fenninger um den Sieg im Gesamtweltcup der Damen hat bei der Abfahrt in Lenzerheide ein jähes Ende genommen.

Höfl-Riesch, die als Weltcp-Leaderin zu den abschließenden Rennen in der Schweizer Lenzerheide gekommen war, stürzte in der Abfahrt mit vollem Tempo in die Fangnetze und musste von mit dem Helikopter von der Piste abtransportiert werden. Sie zog sich bei dem Sturz eine Verletzungen an der Schulter und am Oberarm zu. Die Deutsche kann in den abschließenden Rennen, dem Super-G, dem Riesenslalom und dem Slalom, nicht mehr antreten Davon profitiert Anna Fenninger, die das Rennen nach einer nicht fehlerfreien Fahrt auf Rang sechs beendete - mit über einer Sekunde Rückstand auf die Siegerin Lara Gut. Fenninger schob sich mit der Platzierung in der Weltcup-Gesamtwertung um elf Punkte an Höfl-Riesch vorbei. Die große Kristallkugel für den Gesamtweltcup der Damen gehört damit so gut wie sicher Fenninger. Die Salzburgerin liegt vor den letzten drei Rennen 235 Punkte vor der Schweizerin Lara Gut und 287 Punkte vor der Titelverteidigerin Tina Maze. Im Super-G am Donnerstag hat Fenninger damit den ersten Matchball und kann den Sack zumachen.

Abfahrts-Weltcup an Höfl-Riesch

Die kleine Kugel für den Sieg Abfahrts-Weltcup gehört auf jeden Fall Höfl-Riesch. Die konnte ihr Fenninger mit dem heutigen sechsten Platz nicht streitig machen. "Das habe ich selbst verbockt", gestand Fenninger im Ziel ein und die Art, in der sie Höfl-Riesch wünschte, keine schlimmen Verletzungen davongetragen zu haben zeigte, dass die Salzburgerin den Kampf um die Kristallkugel auf jeden Fall am liebsten im direkten Duell auf der Piste entscheiden würde.

Gratulieren darf man an diesem Tag auch der Österreicherin Elisabeth Görgl, die in der letzten Saisonabfahrt um nur fünf Hunderstel den Sieg verpasste und zweite wurde. MIt Andrea Fischbacher als fünfte und Nicole Schmidhofer als siebente kamen zwei weitere Österreicherinnen in die Top 10.

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