Putin: "Sotschi-Kritiker sind notorische Russenfeinde"

Putin: "Sotschi-Kritiker sind notorische Russenfeinde"

Die Welt nach Vladimir Putin: Boykottaufrufe für Olympischen Spiele in Sotschi sind empörend, Kritiker notorische Staatsfeinde, die berufsmäßig gegen Russland kämpfen.

Ein Interview, das der russische Präsident Vladimir Putin dem russischen Staatsfernsehen gegeben hat, sorgt für Aufregung. Putin wies darin Kritik an Sotschi 2014 als Angriffe notorischer Staatsfeinde zurück und empörte sich über Aufrufe zum Boykott.

Die Spiele in Sotschi auszutragen sei "keine verrückte Idee, sondern im Gegenteil eine richtige Entscheidung" gewesen sagte Putin. Es gebe "natürlich Menschen, die gezielt, berufsmäßig gegen Russland kämpfen" würden.

"Bedauernswerterweise gibt es immer noch notorische Russenfeinde", sagte der Präsident. "Wir rechnen aber damit, dass es viel mehr Menschen gibt, die wohlwollend zu unserem Land stehen." Kritiker beklagen massive Umweltschäden und hohe Kosten für die Spiele unter Palmen in der Schwarzmeerstadt, die für ihr mildes Klima bekannt ist.

Boykotts empören Putin

Putin bezeichnete Boykott-Aufrufe vor den Winterspielen in Sotschi als "empörend" gegenüber Athleten. "Oft haben solche Leute überhaupt nichts mit Sport zu tun." Ihm sei klar, dass es immer Menschen geben werde, die Russland schaden wollten. "Das ist Teil des Wettbewerbs. Wir sollten es als normales Phänomen betrachten", sagte Putin.

Es habe rund um die Olympia-Entscheidung 2007 "viele Versuche" gegeben, Sotschi zu diskreditieren, behauptete der Kremlchef. Aber Russland habe sich doch durchgesetzt. "Ich hoffe, dass in Sotschi die Wettkampfstätten noch 100 Jahre und länger dienen", betonte Putin.

Zum format.at Olympia-Center mit Live-Ticker zu allen Bewerben

36-jähriger ehemaliger Slalomweltmeister erklärt seinen Rücktritt vom aktiven Sport.
 

Wintersport

Ex-Slalomweltmeister Manfred Pranger beendet Karriere

Einen gelungenen Aprilscherz hat sich der Skifahrer Felix Neureuther erlaubt. Im bayrischen Radio erklärte er, in Zukunft für den ÖSV starten zu wollen.
#Felix Neurauther
 

Wintersport

April, April! Felix Neureuther startet (nicht) für den ÖSV

Ski-Rennläuferin Maria Höfl-Riesch hat knapp dreieinhalb Wochen nach den Olympischen Spielen in Sotschi ihren Rücktritt erklärt.
 

Wintersport

Maria Höfl-Riesch tritt zurück