Olympia: ÖOC zahlt 16.000 Euro Prämie für Goldmedaille

Olympia: ÖOC zahlt 16.000 Euro Prämie für Goldmedaille

Bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi werden Österreichs Medaillengewinner für Erfolge wieder mit Philharmonikern der "Münze Österreich" belohnt. Für Gold erhält der Olympiasieger 17 Münzen im Gegenwert von rund 16.000 Euro. Bulgarische Olympiasieger erhalten umgerechnet 500.000 Euro, in Südkorea gibt es für Gold eine Wehrdienstbefreiung

"Versilberte" Sportler aus Österreich erhalten 13 Stück zu rund 12.300 Euro, für Bronze gibt es elf Stück zu etwa 10.400 Euro. Bei den bisher letzten Winterspielen in Vancouver hatte Österreich mit viermal Gold und je sechsmal Silber und Bronze 16 Medaillen errungen.

Zum Vergleich: Für einen Olympiasieg bei den Sommerspielen in London gab es den damaligen Kurs-Gegenwert von 27.000 Euro für Gold, 21.000 für Silber und 18.000 für Bronze.

Alle 153 deutschen Sotschi-Teilnehmer erhalten von der Sporthilfe 20.000 statt wie bisher 15.000 Euro für eine Goldmedaille. Silber und Bronze werden mit 15.000 beziehungsweise 10.000 Euro honoriert. Zudem gibt es eine Art Gutscheinheft, genannt Olympia-Pass: unter anderem für eine elektrische Zahnbürste, für 35 Prozent Ermäßigung auf Schuhe, 50 Prozent auf Versicherungen und für eine Einladung zu einem DTM-Rennen.

Lebenslange Rente für siegreiche Bulgaren

Das nationale Olympische Komitee der USA (USOC) zahlt seinen mit Edelmetall dekorierten Sportlern 25.000 Dollar (18.500 Euro), 15.000 und 10.000. Etwas höher als in Deutschland und in den USA bewegen sich die ausgelobten Gelder für einen Einzel-Olympiasieg in den meisten anderen europäischen Ländern. In der Schweiz gibt es 40.000 Schweizer Franken (etwa 27.600 Euro), in den Niederlanden 30.000 Euro, in Frankreich 50.000, in der Slowakei 45.000 und in Tschechien umgerechnet 54.400 Euro.

Richtig Geld nimmt ausgerechnet Bulgarien, das ärmste EU-Land, in die Hand und schüttet für Gold eine staatliche und stattliche Gold-Prämie von fast einer Million Lewa (fast 500.000 Euro) aus. Dazu dürfen die triumphierenden Sportler mit einer lebenslangen Rente rechnen - ebenso wie Südkoreas medaillengekrönte Wintersport-Asse. Die Männer werden in Südkorea nach jetzigem Stand sogar vom Wehrdienst befreit, der von 21 bis 24 Monate dauern kann.
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