Olympia: BRONZE für heimische Kombinierer im Teambewerb

Olympia: BRONZE für heimische Kombinierer im Teambewerb

Österreichs Nordisches Kombi-Quartett hat sich im olympischen Teambewerb hinter Norwegen und Deutschland Bronze geschnappt. Lukas Klapfer, Christoph Bieler, Bernhard Gruber und Mario Stecher holten damit in Krasnaja Poljana das zehnte heimische Edelmetall bei den Winterspielen in Sotschi.

Das Quartett, das nach dem Springen auf Rang zwei gelegen war, sorgte für die vierte Medaille der Nordischen Kombinierer im Teambewerb bei Olympischen Winterspielen in Folge. Es war gleichzeitig die 300. ÖOC-Medaille bei Olympischen Winter- und Sommerspielen.

Eigentlich hatte nahezu der gesamte Saisonverlauf darauf hingedeutet, dass Österreichs Nordische Kombinierer erstmals seit 16 Jahren ohne Olympia-Medaille bleiben. Doch mit der Medaille haben die rot-weiß-roten Athleten einmal mehr bewiesen, dass sie im Mix aus Springen und Langlaufen eben noch nicht abzuschreiben sind. Für Stecher war es bereits seine vierte Olympia-Medaille, für Bieler und Gruber die jeweils dritte und Debütant Klapfer durfte sich erstmals Edelmetall umhängen lassen.

Nach drei Mal Bronze 2002 und dem Doppel-Gold sowie Silber von 2006 und Team-Gold und Bronze durch Gruber in Vancouver für Österreichs Nordische Kombinierer haben Stecher und Co. auch bei den vierten Spielen en suite für Edelmetall gesorgt. Stecher, der gemeinsam mit Alfred Eder (Biathlon) und Markus Prock (Rodeln) mit sechs Teilnahmen österreichischer Rekordmann im Winter ist, durfte also auch im Spätherbst seiner Karriere noch einmal jubeln.

Starker Zusammenhalt im Team

Auch wenn es im Einzel weder im Weltcup noch bei den olympischen Bewerben im RusSki-Gorki-Center wirklich gut gelaufen ist: Als Team ist die ÖSV-Truppe von Cheftrainer Christoph Eugen eben immer noch für Medaillen gut. Wie lange noch, ist aber wie auch in den vergangenen Jahren die Frage: Denn eines ist sicher: Weder Stecher, noch Bieler werden in einer Olympiade, als 2018 in Pyeongchang, wieder dabei sein, denn beide sind schon 36.

Wie gut der Team-Zusammenhalt ist, zeigt das Beispiel Bieler, der nach seinem Sprung und noch vor dem Gang in die Loipe am Donnerstag an "Zuschauer" Willi Denifl dachte. "Die Entscheidung war ganz zach, darum ist derjenige, der da zuschauen muss, ein Leidtragender. Ich kann nur hoffen, dass er weiter am Ball bleibt", sagte "Bieles" über Denifl. Und er erinnerte sich an sich selbst, als er bei der WM 2013 nicht für den Teambewerb nominiert wurde. "Das Erste, was ich damals getan habe, war, dass ich zum Luk (Klapfer) und zum Willi aufs Zimmer gegangen bin und ihnen das Beste gewünscht habe. Ich habe nichts gegen euch, bin nur sauer, dass ich nicht dabei bin."

Ob der ÖSV-Cheftrainer beim nächsten Großereignis, den Nordischen Weltmeisterschaften 2015 in Falun, ebenfalls die Qual der Wahl haben wird, sei dahingestellt. Denn Bieler und Stecher haben noch nicht entschieden, ob sie noch eine Saison anhängen.

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