Benjamin Raich: "Überrascht und geehrt!"

Benjamin Raich: "Überrascht und geehrt!"

Benjamin Raich wird Österreichs Olympia-Mannschaft am 7. Februar bei der Eröffnung in Sotschi als Fahnenträger anführen: "Natürlich fühle ich mich sehr geehrt und bin sehr stolz, dass ich ausgewählt wurde."

Eine besondere Ehre wird dem Pitztaler Benjamin Raich bei seinen vierten und wohl letzten Olympischen Spielen in Sotschi zuteil: Er wird am 7. Februar die österreichische Delegation anführen und die Fahne bei der Eröffnung tragen. "Natürlich fühle ich mich sehr geehrt und bin sehr stolz, dass ich ausgewählt wurde", sagte der Doppel-Olympiasieger von 2006.

Raich rechnet nach wie vor mit drei Starts in Sotschi in den Disziplinen Super-Kombination, Riesentorlauf und Slalom. Für die Super-Kombination ist Raich aber auf eine Ausnahmegenehmigung durch die FIS und das IOC angewiesen, da ihm die vom Reglement vorgeschriebenen Abfahrtsteilnahmen fehlen.

"Was ich so höre, schaut es sehr positiv aus. Es wird schon so sein, dass ich starten darf", sagte Raich vor dem Nachtslalom am Dienstag in Schladming. Raich ist sich sicher, dass die Alpinen "eine schlagkräftige Truppe" nach Sotschi entsenden. "Aber das haben wir vor Vancouver auch geglaubt, und dann sind wir ohne Herren-Medaille nach Hause gefahren", warnte Raich vor den olympischen Tücken. Wenig sentimental nahm Österreichs Herren-Cheftrainer Mathias Berthold die Tatsache zur Kenntnis, dass Raich die rot-weiß-rote Fahne tragen wird. "Das ist mir total wurscht. So Themen wie die Fahnentragerei lassen mich kalt." Berthold beschäftigte vielmehr die Aufstellung seiner zwölfköpfigen Truppe für Sotschi. Die Auswahl bereitete dem Vorarlberger nicht extrem viel Kopfweh, die engste Entscheidung fiel zuungunsten der Slalom-Hoffnung Manuel Feller.

Neben Marcel Hirscher, Mario Matt und Raich wird also Reinfried Herbst den Olympia-Slalom bestreiten. "Feller ist ein cooler Typ, der nach schwachem Saisonstart jetzt drauf los fährt. Aber die anderen waren halt die ganze Saison über konstant", sagte Berthold. Auch die günstigere Startnummer von Herbst sei ein Grund gewesen.

In der Abfahrt wird man nach der Olympia-Generalprobe am Samstag in St. Moritz und danach anhand der Trainings in Sotschi (ab 6.2.) entscheiden, wer neben Hannes Reichelt zum Zug kommt. Im Super-G wird es für Berthold ebenfalls nicht ganz so einfach werden, das Quartett zu finden. Schließlich sind in diesem Winter schon fünf ÖSV-Herren aufs Podium gefahren.

Telefonisch über ihre Nicht-Nominierung informiert wurden von Berthold u.a. Joachim Puchner und Florian Scheiber. Manfred Pranger hatte sich nach schwacher Saison ohnehin keine Hoffnungen gemacht.
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