Wimbledon: Sharapova und Djokovic zeigen Humor

Wimbledon: Sharapova und Djokovic zeigen Humor

Im Zuge der üblichen Pressekonferenzen der Stars am Wochenende vor Beginn eines Grand-Slam-Turniers brachte jene von Maria Sharapova am Samstag in Wimbledon doch ein unerwartetes Highlight. Denn nach den ersten fünf Fragen an die Co-Favoritin "enterte" Novak Djokovic das Gespräch mit den Worten "Nettes Haar, Maria. Schönes Haar heute".

Daraus entwickelte sich dann ein Smalltalk nicht zuletzt auch über das auf youtube kursierende Video, in dem Djokovic und Sharapovas Freund Grigor Dimitrow die Russin gemeinsam imitieren. "Können wir darüber sprechen, was du vor kurzem auf dem Platz gemacht hast?", fragte Sharapova Djokovic lächelnd. Sie bezog sich auf das Video (siehe unten) und Djokovic fragte die French-Open-Finalistin, ob sie es denn nicht möge.

"Ich habe es geliebt", antwortete Sharapova unter Gelächter der Journalisten, um den Serben zu korrigieren, denn einige seiner Imitationen stimmen nicht mehr mit der Realität überein."Ich strecke auch meinen Po nicht mehr heraus, okay? Und ich mache auch das mit meinem Haar nicht mehr. Du hast mir in letzter Zeit nicht zugeschaut."

Die beiden Top-Spieler kennen sich schon viele Jahre, erklärte Sharapowa später ihren guten Draht zu Djokovic. Nicht zuletzt auch wegen ihrer vielen gemeinsamen Werbespots, die sie für ihre Schlägerfirma Head gedreht haben.

Sharapova mit wenig Verständnis für Serena-Williams-Sager

Weniger Verständnis als für Djokovic' Klamaukszenen äußerte Sharapova dazu befragt, ob sie das aufsehenerregende "Rolling-Stone"-Interview von Serena Williams gelesen habe. Williams hatte sich über den Vergewaltigungsfall einer 16-jährigen Schülerin zumindest sehr ungeschickt geäußert und dafür viel Medienschelte geerntet. "Ich war definitiv sehr traurig, was sie über den Fall zu sagen hatte", sagte Sharapova. Sie habe großen Respekt dafür, was Williams auf dem Tennisplatz leiste und sie wisse, dass man immer von außen eine besondere Rivalität zwischen beiden kreieren wolle.

"Ich glaube, sie sollte über ihre Leistungen sprechen. Wenn sie über etwas Persönliches sprechen will, dann sollte sie vielleicht über ihre Beziehung und ihren Freund sprechen, der verheiratet war und sich nun scheiden lässt und Kinder hat", sagte Sharapova - und hat sich damit wohl ihrerseits nicht gerade bei Williams beliebt gemacht.

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Sharapova und Djokovic haben anscheinend einen Hang dazu, sich während den Wimbledon Pressekonferenzen zu unterhalten. So auch 2012: Nur dass dieses Mal Sharapova ihren Kollegen Novak Djokovic unterbrach.

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Und weil es durchaus amüsant ist, wenn sich prominente Persönlichkeiten selbst nicht allzu ernst nehmen, gibt es zum Abschluss noch dieses Video:

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