US Open: Meusburger in der ersten Runde ausgeschieden

US Open: Meusburger in der ersten Runde ausgeschieden

Yvonne Meusburger hat es nicht geschafft, Patricia Mayr-Achleitner in die zweite Runde des Damenbewerbs bei den Tennis-US-Open 2013 zu folgen. Österreichs Nummer eins unterlag am Dienstag in ihrem Erstrundenspiel der allerdings favorisierten Chinesin Shuai Peng in eineinhalb Stunden glatt mit 3:6,4:6.

Während Mayr-Achleitner am Mittwoch in New York bereits ihr Zweitrundenspiel gegen die Kasachin Jaroslawa Schwedowa bestreitet, ist Jürgen Melzer erstmals im Einsatz. Der Niederösterreicher trifft zum Auftakt des Herren-Turniers auf den Russen Jewgenij Donskoj.

Auf Court 13, einem der kleineren Showcourts mit Tribünen der USTA-Hartplatz-Anlage in Flushing Meadows, hatte Meusburger sichtlich Probleme, die fünfwöchige Pause seit ihrem ersten Turniergewinn Ende Juli beim Sandplatz-Heimevent in Bad Gastein wegzustecken. Ein rasches Break zum 1:3 war die Folge. Die Vorarlbergerin schaffte zwar prompt das Rebreak und glich auf 3:3 aus, ehe sie neuerlich ihren Aufschlag zum 3:5 verlor und Peng nach 38 Minuten zum 6:3 ausservierte.

Zunächst zurückgekämpft

Auch im zweiten Satz kämpfte sich Meusburger nach einem sofortigen Break zum 0:1 zurück und hielt nach umkämpften Games das Match bis zum 4:4 offen. Aber erneut verlor die 29-jährige Dornbirnerin, die insgesamt 17 unerzwungene Fehler beging, ihren Aufschlag zum 4:5. Anschließend servierte ihre Gegnerin zum Matchgewinn aus und verwandelte gleich den ersten Matchball. Vor dem sie kurioser Weise mit offensichtlichen Schmerzen an der Grundlinie in die Hocke und dann auf das Knie gesunken war. Danach hämmerte Peng ihren Aufschlag als Servicewinner zum Sieg ins Feld.

"Es wäre schon mehr drin gewesen, aber ich habe nicht gut gespielt", bekannte Meusburger nach ihrer Niederlage. "Erst beim 2:1 im zweiten Satz habe ich mich so richtig im Match gefühlt, und das war zu spät."

Meusburger gelang es in dem Match nicht, die läuferischen Schwächen der Gegnerin auszunutzen. "Ich habe es nicht geschafft, sie in die Ecken zu treiben", bekannte sie. Dass dies auch auf die lange Turnierpause zurückzuführen sei, wollte Österreichs derzeitige Nummer eins im Damen-Profitennis nicht ganz abstreiten. "Ich merkte einfach, dass mir doch zuletzt die Matches gefehlt haben", gab die 29-Jährige zu.

Meusburger verteidigte aber die Entscheidung. "Im Nachhinein kann man immer sagen, dass die Matchpause nach Bad Gastein zu lang war. Aber wir haben uns so entschieden, und ich stehe dazu. Ich war zuvor lange unterwegs und brauchte die Pause. Es ist schade, dass ich die Leistung aus Bad Gastein nicht herüber transportieren konnte", sagte Meusburger. Ihre Gefühlslage war offensichtlich: "Ich bin ziemlich enttäuscht."

Die frühe Niederlage in New York wird trotzdem keine allzu schlimmen Auswirkungen in der Weltrangliste haben. Im Vorjahr hatte Meusburger, die sich im Juli mit dem WTA-Finale in Budapest und dem anschließenden Titelgewinn in Bad Gastein bis auf Platz 58 der Weltrangliste (derzeit ist sie 64.) vorgekämpft hat, bereits in der 2. Qualifikationsrunde des letzten Grand-Slam-Turniers des Jahres verloren.

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