US-Open: Meusburger trifft zum Auftakt auf Chinesin Peng Shuai

US-Open: Meusburger trifft zum Auftakt auf Chinesin Peng Shuai

Die Vorarlbergerin Yvonne Meusburger hatte bei der Auslosung zum Start der US-Open am Donnerstag leider kein Glück und trifft gleich zum Auftakt auf die starke Chinesin Peng Shuai. Das bisher einzige Duell mit der aktuellen Nummer 36 der Weltrangliste hat sie am 28. Februar des Vorjahres in der Startrunde des Hartplatzturniers in Kuala Lumpur 1:6,6:4,2:6 verloren.

Meusburger hat im Juli mit ihren beiden Sandplatz-Finali in Budapest und Bad Gastein sowie dem erstmaligen Gewinn eines WTA-Titels beim Heimturnier in Salzburg viel Selbstvertrauen getankt, seitdem aber pausiert und sich nach einer Auszeit stattdessen in Dornbirn auf Hartplatz vorbereitet. Der Start beim WTA-Turnier in New Haven wurde abgeblasen.

"Yvonne hat vorher in zwölf Wochen neun oder zehn Turniere am Stück gespielt, da hat sie dann auch einmal frei bekommen", erklärte Trainer Joachim Kretz. Beim Training im Leistungszentrum stand die Umstellung auf Hartplatz im Mittelpunkt. Meusburger hat bei den diesjährigen Open die Riesenchance, von derzeit Platz 64 (nachdem sie schon 58. war) deutlich weiter nach oben zu klettern. Aus dem Vorjahr hat die 29-Jährige nur 40 Punkte zu verteidigen, schied sie 2012 doch bereits in der zweiten Qualifikationsrunde aus.

Diesmal steht die gebürtige Dornbirnerin im Hauptfeld, ist gegen Wimbledon-Doppelsiegerin Peng aber Außenseiterin. "Unser Ziel heuer ist, ein, zwei Runden zu gewinnen. Aber da hängt natürlich viel von der Auslosung ab", sagte Kretz. Und die meinte es nicht gut mit Meusburger.

Bei einem Auftaktsieg würde sie es nämlich in Runde zwei wohl mit der als Nummer 27 gesetzten Russin Swetlana Kusnezowa und damit der nächsten schweren Gegnerin zu tun bekommen. Auch gegen die 28-jährige US-Open-Gewinnerin von 2004 und French-Open-Siegerin von 2009 hat Meusburger bisher einmal gespielt: Im Fed-Cup-Semifinale 2004 war sie in Moskau gegen die damalige Weltranglistenfünfte beim 1:6,1:6 völlig chancenlos gewesen.

Die Umstellung auf Hartplatz werde für Meusburger ebenso wie die lange Pause kein Problem sein, ist der Coach überzeugt. "Platz und Bälle sind nicht so schnell, und Matches fehlen Yvonne im letzten Quartal sicher keine", betonte Kretz.

Die größten Hoffnungen der Spätstarterin ruhen auf dem Ort der Open ("Yvonne kommt gerne nach New York") und ihrem neuen Selbstvertrauen. "Yvonne hat nun verstanden, dass sie in einem Turnier weit kommen kann. Sie ist offener geworden und steht mehr zu sich selbst", erklärte Kretz. Und am wichtigsten sei: "Sie freut sich, endlich wieder ein Turnier zu spielen."

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