UEFA Europa League Finale: FC Sevilla gewinnt Elferkrimi gegen Benfica - die Tore

UEFA Europa League Finale: FC Sevilla gewinnt Elferkrimi gegen Benfica - die Tore

Ein Fußballspiel dauert 90 Minuten, plus Nachspielzeit. UNd wenn es sein muss plus Verlängerung und Elfmeterschießen. Im Finale der UEFA Europa League Saison 2013/14 war ein solches nötig, um im Duell zwischen dem FC Sevilla und Benfica SL den Siege zu bestimmen. Den Sieg holte Sevilla.

Für Fans von Juventus Turin war es die falsche Heimmannschaft, die das Finale der UEFA Europa League 2013/14 in Turin gewonnen hat. Für die Anhänger des FC Sevilla die richtige: Der spanische Club hat im Endspiel gegen Benfica Lissabon nach nach einem torlosen 0:0 im Finalspiel und einem ebenso torlosen Unentschieden nach der Nachspielzeit im Elfmeterschießen den Sieg errungen.

90 Minuten lang war kein Tor gefallen, und in 30 Minuten Verlängerung ist es weder den Spaniern noch den Portugiesen gelungen, den entscheidenden Treffer zu erzielen. Auf Benfica Lissabon scheint tatsächlich ein Fluch zu lasten: Der portugiesische Traditionsclub hat nun nach dem Europa League Finale im Vorjahr gegen den FC Chelsea das achte Endspiel in Serie verloren.

Zum Matchwinner für die Spanier wurde mit Sevilla-Goalie Beto ausgerechnet ein Portugiese: Beto hielt den zweiten und den dritten Elfmeter gegen Benfica und sicherte somit seinem Club den Finalsieg.

Ausgeglichenes Match

120 Minuten lang ist davor relativ wenig passiert. Sevilla hatte mit einer Vierer-Abwehrkette und zwei defensiven Mittelfeldspielern hinten abgesichert und auf schnelle Konter gesetzt, Benfica mit der Viererkette und einem Sechser dagegen gehalten, war aber dennoch nur selten und kurz gefährlich vor dem Tor. Wenn, dann brannte es allerdings gleich gewaltig.

Die Sevilla-Konter scheiterten allesamt am ungenauen Zuspiel beim letzten Pass, die Angriffe Benficas endeten dagegen während der gesamten Spielzeit in der gut positionierten Abwehr der Spanier oder in den Händen des souveränen Torwarts Beto. Mangels eines kreativen Angreifers, der den entscheidenden Abschluss gesetzt hätte, wurde das Finale so zu einem von vielen strategischen Fouls geprägten Spiel, das die Bezeichnung "Rasenschach" mehr als verdient.

Am Ende zeigte sich, dass man mit der Philosophie des Benfica-Trainers Jorge Jesus "Es freut mich mehr, kein Tor zu bekommen als keines zu schießen" nichts gewinnen kann. Schon gar kein Finale. Die Devise im Fußball muss immer noch sein, ein Tor mehr zu schießen als der Gegner. Möglicherweise ist Jesus dafür nicht der richtige Coach für die Jünger. Benfica hätte das wissen sollen. Es ist immerhin das achte Endspiel, das die Portugiesen in Serie verloren haben.

Eines steht nach dem Sieg des FC Sevilla jedenfalls schon fest: 2014 geht sowohl die Europa League als auch die Champions League Trophäe nach Spanien. Das Finale der UEFA Champions League wird am 24. Mai in Lissabon gespielt. Es treffen die beiden Madrider Clubs Real Madrid und Atletico Madrid aufeinander.

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