TRANSFER-KARUSSELL: Neues vom Fußball-Transfermarkt

TRANSFER-KARUSSELL: Neues vom Fußball-Transfermarkt

Dragovic ist begehrt, Lewandowski darf nicht, Alves darf schon, Neville hört auf.

Der österreichische Teamspieler Aleksandar Dragovic steht auf der Wunschliste des italienischen Fußball-Erstligisten Lazio Rom. Nach dem Pokalsieg vor zwei Wochen rüsten sich die Römer für die nächste Europa-League-Saison und haben den 22-jährigen Innenverteidiger von FC Basel auf ihrem Wunschzettel, berichtete die italienische Sporttageszeitung „Corriere dello Sport“ am Montag. Dragovics Vertrag bei den Schweizern läuft 2015 aus. Der FC Basel will für den Österreicher acht Millionen Euro, berichtete das Blatt, ein Preis, der den Römern als zu hoch gilt. Dragovic ist in den vergangenen Wochen mit vielen Clubs aus den europäischen Top-Ligen in Verbindung gebracht worden.

Oberhaus-Absteiger SV Mattersburg nimmt die kommende Saison in der Fußball-Erste-Liga mit einem neuen Trainer in Angriff. Alfred Tatar , 2012/13 bei der Vienna engagiert, löst Langzeitcoach Franz Lederer ab, der den Burgenländern aber als Sportlicher Direktor erhalten bleibt. "Wir wollen den Verein in den kommenden Jahren wieder dort hinzubringen, wo er hingehört, nämlich in die Bundesliga", sagte Tatar bei einer Pressekonferenz in Mattersburg. "Wir haben einen Trainer gesucht, der die Liga kennt, denn wir kennen sie nicht", erklärte SVM-Präsident Martin Pucher, dessen Club Ende Mai nach zehn Saisonen in der Bundesliga in einem dramatischen Abstiegskampf das Nachsehen gehabt hatte.

Der Kapfenberger SV hat am Montag mit Neo-Trainer ´ Kurt Russ und zwei Neuzugängen die Vorbereitung auf die kommende Saison der Fußball-Erste-Liga gestartet. Die Steirer holten vom FC Lustenau Ali Osman und Torhüter Filip Gacevski , der verliehen war. Der Aufstieg in die Bundesliga ist für den KSV, der sein Budget auf rund zwei Millionen Euro reduziert hat, kein Thema.

Borussia Dortmunds Stürmer Robert Lewandowski darf nicht zum deutschen Fußball-Meister Bayern München wechseln. Laut "Bild.de" hat BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke ein Machtwort gesprochen. "Robert Lewandowski wird 2013 definitiv nicht zum FC Bayern wechseln. Das ist endgültig! Das haben wir Robert und seinen Beratern jetzt mitgeteilt", erklärte Watzke. Damit verzichten die Dortmunder auf eine mögliche Ablösesumme für den Polen, der in Dortmund noch einen Vertrag bis 2014 besitzt. Dann könnte er ablösefrei zum Champions-League-Sieger aus München wechseln. Nachdem Dortmund schon Mario Götze für festgeschriebene 37 Millionen Euro zu den Bayern haben ziehen lassen müssen, wollen sie nicht auch noch ihren besten Toptorjäger schon im Sommer verlieren. Unklar blieb, ob der FC Bayern dem BVB überhaupt ein konkretes Angebot für Lewandowski unterbreitet hat. Der Spieler und dessen Berater hatten aber mehrmals den Wechselwillen kundgetan.

Der portugiesische Fußball-Nationalverteidiger Bruno Alves wechselt von Zenit St. Petersburg zu Fenerbahce Istanbul. Der 31-Jährige hat einen Dreijahresvertrag unterschrieben, gab der türkische Vizemeister und Cupsieger am Sonntag bekannt. Die Ablösesumme soll 5,5 Mio. Euro betragen. Fenerbahce hat in der abgelaufenen Saison zwar das Halbfinale der Europa League erreicht, hatte in der Liga aber gegen den Erzrivalen Galatasaray das Nachsehen.

Der frühere englische Fußball-Nationalverteidiger Phil Neville hat seine aktive Karriere beendet. Der 36-Jährige will sich in Zukunft auf seine Trainerlaufbahn konzentrieren, bestätigte er am Samstag bei der U21-EM in Israel. Neville spielte zuletzt acht Jahre für Everton, davor holte er mit Manchester United sechs Meistertitel, drei FA-Cups und 1999 die Champions League. Sein älterer Bruder Gary Neville war bereits 2011 zurückgetreten.

Erfolgstrainer Vitor Pereira hat sich nach zwei Meistertiteln in Folge mit dem FC Porto nach Saudi-Arabien verabschiedet. Al Ahli aus Jeddah vermeldete am Sonntag das Engagement des 44-Jährigen für zwei Jahre. Pereira hatte Porto 2011 als Nachfolger von Andre Villas-Boas übernommen. Im Zweikampf mit Benfica schafften die "Drachen" in diesem Jahr erfolgreich die Titelverteidigung.

Paulo Fonseca ist der neue Trainer des portugiesischen Fußball-Meisters FC Porto und erhielt beim Champions-League-Teilnehmer einen Zweijahresvertrag. Das gab der Club am Montag bekannt. Der 40-Jährige folgt Vitor Pereira nach, der Porto nach zwei Meistertiteln in Serie Richtung Saudi-Arabien verlassen hat. Fonseca hat in der vergangenen Saison Pacos de Ferreira sensationell auf Rang drei geführt.

Quellen: u.a. APA

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