TRANSFER-KARUSSELL: Neues vom Fußball-Transfermarkt

TRANSFER-KARUSSELL: Neues vom Fußball-Transfermarkt

Ab heute gibt es hier die tägliche Portion an Transfermeldungen aus Europa - von der Bundesliga bis zur Premier League, von Barcelona bis Wien.

In einem herrlichen Kommentar schreibt Georg Sander heute in seinem Blog "Gegenansicht" über das "Phrasenschwein", das die Medien angesichts des nun beginnenden Transferkarussells in den europäischen Ligen loslassen. Tatsächlich ist die Transferzeit zum Teil spannender als das sportliche Geschehen selbst, nicht zuletzt wegen der vielfältigen Gerüchte, die nun durch die Gegend geistern.

FORMAT kann sich dem Theater nicht verschließen und wird nun täglich die neuesten Meldungen, Gerüchte und Weissagungen vom Transfermarkt verlautbaren. Aber aufpassen: Wo "Gerücht" steht, ist Gerücht drinnen.

Neues vom Wolfsberger AC und aus aller Welt

Fakten gibt es indes vom Wolfsberger AC zu vermelden: Der österreichische Bundesligaklub hat heute die Verpflichtung von zwei Spielern vermeldet. Abwehrspieler Daniel Dunst (29) wechselt wie sein Teamkollege Alexander Kofler von Austria Lustenau nach Kärnten, wo er einen Vertrag für zwei Jahre erhielt. Zudem holte der Club von Trainer Nenad Bjelica den Stürmer Kevin Vaschauner (20) vom SV Feldkirchen (Einjahresvertrag mit Option).

Neuigkeiten gibt es zum österreichischen Teamspieler Andreas Ivanschitz , der zum spanischen Verein UD Levante wechseln könnte - das berichtet der Standard.

Der deutsche Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen hat am Montag die ablösefreie Verpflichtung des spanischen Torhüters Andres Palop Cervera vom FC Sevilla bekanntgegeben. Der 39-Jährige unterschrieb bis Juni 2014. Er soll beim Champions-League-Teilnehmer den zu Erstligaabsteiger Fortuna Düsseldorf gewechselten Michael Rensing ersetzen.

Gerüchte, Gerüchte, Gerüchte

Gerüchte gab es beispielsweise um Ralf Rangnick , seines Zeichens derzeit Sportdirektor von Red Bull Salzburg. Doch Rangnick hat am Wochenende dementiert, dass er zu Englands Fußball-Premier-League-Club Everton wechseln und dort Nachfolger des zu Manchester United gewechselten Trainers David Moyes werden könnte. Ebenso wird in deutschen Medien weiterhin darüber gemunkelt, Salzburg-Coach Roger Schmidt könnte zum Zweitligisten FC Köln wechseln.

Zurück in die Heimat zieht es Anatoli Timoschtschuk - der Russie kehrt zu Zenit St. Petersburg zurück. Das hat der Fußball-Erstligist am Wochenende auf seiner Internetseite vermeldet. Der 34-jährige Mittelfeldspieler hatte seinen Abschied von Bayern München mit Saisonende nach Auslaufen seines Vertrages schon Anfang der Woche angekündigt. Timoschtschuk hatte vier Jahre für den Bayern gespielt und es auf 86 Ligaeinsätze gebracht.

Neues auch von David Beckham , der eigentlich nun Fußball-Pensionist ist. Der Engländer ist der Idee, in Miami ein eigenes Fußball-Team der Major League Soccer (MLS) auf die Beine zu stellen, nicht abgeneigt. "Aufregend" nannte er die von Politikern und Fußballlobbyisten in Südflorida an ihn herangetragene Idee.

Zu 99 Prozent ein Gerücht dürfte die Rückkehr von Lukas Podolski nach Deutschland sein: Der Nationalspieler soll vom FC Arsenal nach Dortmund kommen, doch er selbst hat das schon mehrfach dementiert.

Bisher auch nur aus der vielzitierten Gerüchteküche ist der Wechsel von Mario Gomez vom FC Bayern zum SSC Neapel. Immerhin berichtet die Bild-Zeitung bereits darüber - was immer das heißen mag.

In englischen Medien ist davon die Rede, dass der niederländische Mittelfeldspieler Kevin Strootman zu Manchester United wechseln wird - er wird vom englischen Meister offenbar schon seit längerem beobachtet, wie es im Fachjargon so unschön heißt.

Zwischen Arsenal und Chelsea ist ein Wettrennen um die Dienste des französischen Mittelfeldspielers Geoffrey Kondogbia im Gange: Der Spieler des FC Sevilla will Spanien verlassen.

Kein Gerücht ist hingegen die Ankunft von Neymar beim FC Barcelona: Der brasilianische Superstar landet heute in Spanien , die Aufregung dort ist riesig. Nicht zuletzt dank der speziellen "Moves", die Neymar bei Bedarf zeigen kann:

Fix ist auch der Wechsel von Jose Mourinho nach London: Der Portugiese ist wie erwartet neuer Trainer des Europa-League-Gewinners Chelsea. Der 50-jährige kehrt nach sechs Jahren zu dem Londoner Fußball-Spitzenclub zurück. Er unterzeichnete einen Vertrag über vier Jahre. "Er war, ist und bleibt eine ungemein populäre Person bei diesem Club und jeder hier freut sich darauf, wieder mit ihm zusammenzuarbeiten", sagte Vorstandschef Ron Gourlay am Montag in einer Pressemitteilung. "Wir wollen mit unserem Club künftig zu noch größere Erfolge erreichen und da ist Mourinho unsere erste Wahl", betonte Gourlay. Wochenlang war mit dem Comeback von "The Special One" bei den "Blues" gerechnet worden. Bevor der Verein es offiziell gemacht hatte, hatte Mourinho in der Aufzeichnung einer TV-Sendung gesagt: "Die Leute dort lieben mich. Das Leben ist schön und kurz, und man muss das Beste für sich selbst suchen." Laut Medienberichten soll Mourinho umgerechnet 11,5 Millionen Euro pro Jahr verdienen.

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