Tennis: Nadal lässt sich in Montreal von Djokovic nicht stoppen

Tennis: Nadal lässt sich in Montreal von Djokovic nicht stoppen

Der Djoker muss sich in Montreal gegen Rafael Nadal geschlagen geben. Nun geht es für Rafael Nadal gegen den Lokalmatador Milos Raonic um seinen heuer bereits achten Turniersieg. Raonic setzte sich im kanadischen Duell mit Vasek Pospisil ähnlich knapp 6:4,1:6,7:6(4) durch.

Für Nadal war es der 21. Sieg im 36. Spiel gegen Djokovic. Damit stellten die beiden Ausnahmespieler einen Rekord ein. So oft hatten bisher nur die früheren Superstars Ivan Lendl und John McEnroe gegeneinander gespielt. Hier hieß die Bilanz 21:15 nach Siegen für Lendl. "Ich musste einige fantastische Bälle spielen, um das Match gegen einen so großartigen Spieler wie Novak zu bestehen", sagte Nadal. "Man darf sich gegen solche Top-Spieler nicht für eine Minute eine Schwäche erlauben."

Genau dies tat aber Djokovic im entscheidenden Tiebreak, als er sich beim Stand von 0:6 sechs Matchbällen gegenübersah. Den dritten verwertete schließlich Nadal. "Es war ein enges Spiel", meinte Djokovic. "Einige wenige Punkte haben das Spiel entschieden, am Ende war er der bessere Spieler."

Den achten Turniererfolg 2013 hat auch die Weltranglistenerste Serena Williams dicht vor Augen, womit sie ihre persönliche Bestleistung aus dem Jahr 2002 einstellen würde. Die US-Amerikanerin gewann im WTA-Turnier in Toronto am Samstag (Ortszeit) das Halbfinale gegen die Polin Agnieszka Radwanska 7:6 (3),6:4 und trifft damit im Finale auf Sorana Cirstea. Die Rumänin setzte sich gegen die Chinesin Li Na mit 6:1,7:6 (5) durch.

In Cincinnati wiederum rüstet sich Roger Federer für seinen Einsatz. Der seit Donnerstag 32-jährige Schweizer hat in Ohio schon fünfmal gewonnen. Läuft es diesmal nicht, droht ihm allerdings der Rückfall in der Weltrangliste bis auf Rang sieben zurück. Nach dem Zweitrunden-Out in Wimbledon ist es auch in Hamburg (Halbfinal-Out) und Gstaad (Auftakt-Niederlage) nicht nach Wunsch gelaufen. In Cincinnati hat der Eidgenosse 2005, 2007, 2009, 2010 und 2012 triumphiert, er ist also Titelverteidiger.

Wie wichtig ihm Cincinnati ist, zeigt die Tatsache, dass er bereits seit Mittwoch im Bundesstaat Ohio weilt. Und Federer sendet positive Signale: "Ich konnte ohne Schmerzen trainieren und habe wirklich gut gespielt." Ein gutes Spiel braucht er auch, würde es doch programmgemäß nach der Reihe gegen Tommy Haas (GER), Nadal, Andy Murray (GBR) und Djokovic gehen.

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