Tennis: Haas in Cincinnati im Achtelfinale gegen Federer, Aus für Lisicki

Tennis: Haas in Cincinnati im Achtelfinale gegen Federer, Aus für Lisicki

In Cincinnati/Ohio hat Tennis-Routinier Haas souverän das Achtelfinale erreicht und trifft beim Vorbereitungsturnier für die US Open (26. August bis 9. September) nun auf Grand-Slam-Rekordchampion Roger Federer (Schweiz/Nr. 5). In der zweiten Runde setzte sich der 35-jährige Haas gegen den Spanier Marcel Granollers souverän mit 6:4, 6:1 durch.

Federer hatte zuvor Philipp Kohlschreiber (Augsburg) mit 6:3, 7:6 (9:7) bezwungen. Haas hat gegen den ehemaligen Weltranglistenersten Federer eine eindeutige Bilanz: Von bislang 14 Duellen konnte er nur drei gewinnen, zuletzt unterlag Haas im Juni im Halbfinale der Gerry Weber Open in Halle/Westfalen in drei Sätzen.

Für Wimbledon-Finalistin Lisicki war dagegen in Cincinnati bereits nach dem ersten Auftritt Schluss. Die Berlinerin musste sich der ehemaligen Weltranglistenersten Jelena Jankovic aus Serbien in Runde eins mit 6:7 (5:7), 7:5, 2:6 geschlagen geben. Die Weltranglisten-18. Lisicki lieferte sich ein umkämpftes Match mit der an Position 14 gesetzten Jankovic, zog weniger als zwei Wochen vor dem Beginn des letzten Grand Slams des Jahres aber nach 2:21 Stunden den Kürzeren.

In Runde zwei scheiterte anschließend Andrea Petkovic (Darmstadt). Die frühere Top-10-Spielerin unterlag der an Position zwölf gesetzten Italienerin Roberta Vinci nach hartem Kampf mit 4:6, 7:6 (7:3), 3:6.

Lisicki (23) war mit ihrem frühen Aus derweil in guter Gesellschaft. Russlands Tennisstar Maria Scharapowa schied bei ihrer Rückkehr auf die WTA-Tour durch ein 6:2, 6:7 (5:7) 3:6 gegen Sloane Stephens (USA) ebenfalls frühzeitig aus. Scharapowa, Nummer drei der Welt, hatte zuletzt wegen einer Hüftverletzung bei zwei Turnieren gefehlt. Es war das erste Match unter ihrem neuen Trainer Jimmy Connors. Die viermalige Grand-Slam-Siegerin Scharapowa war nach einem Freilos erst in der zweiten Runde von Cincinnati eingestiegen.

Am späteren Mittwoch kämpfte bei den Männern Benjamin Becker (Orscholz) um das Weiterkommen, bei den Frauen waren noch Mona Barthel (Neumünster) und Angelique Kerber (Kiel) im Einsatz.

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