Striptease-Verbot für Mario Balotelli

Striptease-Verbot für Mario Balotelli

Mario Balotelli darf alles. Frechdachs sein und böser Bube, sogar pöbeln ist für den streitbaren Stürmer hin und wieder erlaubt. Nur eines will Trainer Cesare Prandelli nie mehr sehen: Den nackten Oberkörper.

"Wir haben ihm gesagt: 'Alle haben deine Muskeln jetzt gesehen, du musst dein Trikot nicht mehr ausziehen", sagte Italiens Teamchef nach dem Auftaktsieg beim Confederations Cup gegen Mexiko.

Wie schon nach seinem Doppelpack im EM-Halbfinale 2012 gegen Deutschland hatte sich der 22-Jährige auch nach seinem Tor gegen Mexiko das Shirt vom Leib gerissen und der johlenden Menge im Maracana von Rio de Janeiro einen freien Blick auf seinen durchtrainierten Körper offenbart. Prandellis Sorge: Strippt Balotelli nach dem nächsten Tor erneut, ist er durch die folgende zweite Gelbe Karte beim WM-Testlauf am Zuckerhut für ein Spiel gesperrt. "Sorry, ich wusste nicht, dass es hier diese Regel gibt", sagte Balotelli kleinlaut.

Bescheidenheit ist nicht der Wesenszug, der einem für Balotelli einfällt. Ein Neun-Tage-Rückblick gibt einen Abriss seiner turbulenten Karriere: Im WM-Qualifikationsspiel gegen Tschechien (0:0) unbeherrscht nach zwei Verwarnungen vom Platz gestellt. Beim Abgang vom Platz herumgepöbelt und dann auch noch per Twitter die eigenen Fans beschimpft. Auf dem Corcovado an Rios Christus-Statue mit dunkler Sonnenbrille wie ein Tourist posiert. Zwei Tage vor dem Spiel im Training den Oberschenkel verletzt. Rechtzeitig fit geworden. Bei der Begrüßung im Maracana ausgepfiffen, dann getroffen und vom ganzen Stadion gefeiert. Mehr Fußball-Achterbahn geht nicht.

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