Wembley bis "Hand Gottes": Die größten Fußball WM-Fehlentscheidungen

Wembley bis "Hand Gottes": Die größten Fußball WM-Fehlentscheidungen

Zur Fußball WM 2014 in Brasilien präsentiert Ihnen Format.at die größten Skandale der bisherigen Weltmeisterschaften. Fehlentscheidungen von Schiedsrichtern, die bis heute unvergessen sind und für heftige Diskussionen sorgen.

Auch bei der Fußball WM 2014 in Brasilien wird es trotz neuer Technologien und Torkameras garantiert wieder den einen oder anderen Skandal um eine Entscheidung eines Schiedsrichters geben. Obwohl auch die Schiedsrichter bei dem Turnier die besten ihres Faches sind müssen die Unparteiischen ihre Entscheidungen in Sekundenbruchteilen treffen und zu diesen stehen. Denn Schiedsrichterentscheidungen sind Tatsachenentscheidungen. Auch wenn Irren menschlich ist.

1. Das Wembley-Tor

In der 101. Minute des WM-Finales 1966 zwischen England und Deutschland prallt der Ball nach einem Schuss des Engländers Geoff Hurst erst an die Latte des deutschen Tores und dann auf den Boden - nach Meinung von Schiedsrichter Gottfried Dienst (Schweiz) hinter der Linie. Er gibt das Tor nach Konsultation mit dem sowjetischen Linienrichter Tofik Bachramow. Das Spiel endet 4:2 für das Fußball-Mutterland, das Weltmeister wurde.

2. Die Hand Gottes

Vor 114.580 Zuschauern im Estadio Azteca von Mexiko-Stadt im Viertelfinale der WM 1986 lupft Diego Maradona, der Superstar Argentiniens, den Ball mit der Hand über Englands Torhüter Peter Shilton. Im Anschluss spricht er auch noch süffisant von der "Hand Gottes". Die Argentinier setzen sich mit 2:1 gegen die Engländer durch.

3. Die Wembley-Revanche

Im Achtelfinale der WM 2010 schießt Englands Frank Lampard aus der Distanz ein klares Tor gegen Deutschland. Schiedsrichter Jorge Larrionda (Uruguay) sieht das anders - und verweigert den Three Lions den 2:2-Ausgleich. Am Ende gewinnt Deutschland 4:1 und zieht ins Viertelfinale ein.

4. Der Lama-Eklat

Der Niederländer Frank Rijkaard zieht den völlig verdutzten Rudi Völler erst wie einen Schlingel, der Bonbons gestohlen hat, am Ohr. Danach setzt er dem deutschen Angreifer einen Klumpen Spucke in die Minipli - im Achtelfinale 1990 sehen dennoch beide die Rote Karte.

5. Der Südkorea-Pfusch

Italien bekommt vom Referee Byron Moreno aus Ecuador bei der WM 2002 im Achtelfinale gegen Gastgeber Südkorea das volle Programm der Benachteiligung zu spüren. Ein reguläres Tor aberkannt, Tätlichkeit gegen Alessandro Del Piero übersehen, eine geradezu lächerliche Rote Karte für Francesco Totti - 1:2 nach Verlängerung.

6. Der Italien-Skandal

Australien schnuppert im Achtelfinale der WM 2006 bis zur fünften Minute der Nachspielzeit an der Sensation, bis Schiedsrichter Luis Medina Cantalejo (Spanien) mit einem absurden Elfmeterpfiff für Italien, dem späteren Weltmeister, die Bahn freiräumt. "Das war kriminell!", sagt Australiens damaliger Trainer Guus Hiddink.

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