Red Bull Salzburg vs. Ajax Amstredam

Red Bull Salzburg vs. Ajax Amstredam

Heute Abend findet das Rückspiel in der UEFA Europa League zwischen Red Bull Salzburg und Ajax Amsterdam statt. Die Bullen gehen mit einem 3:0 Vorsprung aus dem Auswärtsspiel vor einer Woche ins Match. Für Trainer Roger Schmidt ist die Sache damit aber noch lange nicht gegessen.

Wie weit kann Salzburg in dieser Europa-League-Saison noch kommen? Diese Frage beschäftigt spätestens seit vergangener Woche die österreichischen Sportjournalisten und Fußballfans. Zunächst gilt es aber im heutigen Rückspiel in Salzburg die Hürde Ajax Amsterdam zu nehmen. "Bullen"-Trainer Roger Schmidt erwartet trotz des klaren 3:0 aus dem Hinspiel eine "absolute Schlacht". Der Einzug ins Achtelfinale wäre der größte Erfolg der Salzburger Red-Bull-Ära.

Red Bull Salzburg will sich heute in einem Fußballfest mit dem größten internationalen Erfolg der jüngeren Club-Geschichte belohnen. Das Spiel ist ab 19.00 Uhr live auf ORF eins und Sky zu sehen. Der ORF bietet in seiner TVthek auch einen Live-Stream des Spiels an. Selbiges gilt für den Pay-TV-Sender Sky gezeigt. Über sein Portal Sky Go streamt Sky die Europa-League Spieledes Abends sogar in HD-Qualität. Das Angebot steht jedoch nur zahlenden Kunden zur Verfügung.

Die Salzburger wollen gegen Ajax Amsterdam auch zu Hause auf Sieg spielen. Nach dem überzeugenden 3:0 im Hinspiel in Amsterdam würde im Achtelfinale der Aufsteiger aus FC Basel gegen Maccabi Tel Aviv warten.

Den Tag nicht vor dem Abend feiern

"Bis jetzt ist es in der Red-Bull-Ära noch nicht gelungen, ins Achtelfinale einzuziehen. Das wäre ein großer Erfolg", sagte Sportdirektor Ralf Rangnick. 2005 hat der Getränkekonzern den Club übernommen. Damals erreichte die Wiener Austria im UEFA-Cup als bisher letzter österreichischer Vertreter ein europäisches Achtelfinale. 2010 scheiterten die Salzburger im EL-Sechzehntelfinale an Standard Lüttich, zwei Jahre später an Metalist Charkiw. Vergangene Woche hat sich Salzburg zumindest in den Niederlanden einen Namen gemacht. "Ajax wird sicher eine Reaktion zeigen, darauf müssen wir vorbereitet sein", warnte Schmidt. "Ich erwarte, dass es eine absolute Schlacht wird hier in unserem Stadion. Wir müssen noch konzentrierter sein als in Amsterdam. Dann bin ich überzeugt, dass wir auch dieses Spiel gewinnen und verdient weiterkommen."

Mindestens ein Salzburger Tor in den vergangenen 58 Pflichtspielen

Salzburg hat elf Pflichtspiele in Folge gewonnen, dazu die vergangenen neun im Europacup. Zu Hause haben die Bullen seit dem Cup-Halbfinale im vergangenen Mai gegen Pasching (1:2) nicht mehr verloren. "Es ist nicht so, dass wir meinen, dass wir unschlagbar sind", betonte Schmidt. "Es ist auch nicht so, dass wir etwas Neues erfunden haben. Mittlerweile ist die Mannschaft aber extrem davon überzeugt, dass das, was wir spielen, funktioniert."

Das belegt auch die Statistik: In ihren vergangenen 58 Pflichtspielen haben die Salzburger immer zumindest einen Treffer erzielt. In den vier Partien des Jahres 2015 lautet das beeindruckende Torverhältnis 19:2. "Es geht für uns darum, an die Leistung der letzten Spiele und vom Hinspiel anzuknüpfen. Das ist unser Anspruch", sagte Rangnick. "Wir wollen auch dieses Spiel gewinnen."

Keine Experimente

Schmidt wird daher keine Experimente wie bei der Generalprobe gegen die Admira (6:1) wagen. Personell kann er im Gegensatz zu seinem Gegenüber Frank de Boer aus dem Vollen schöpfen. "Wir haben gute Chancen, uns gegen Ajax durchzusetzen", meinte Schmidt. "Wenn wir das geschafft haben, haben wir einen Riesenschritt gemacht. Aber das ist dann auch nur eine Momentaufnahme, es soll ja noch weiter gehen."

Auch in einem möglichen Achtelfinale trauen sich die Bullen einiges zu. Von einem Finale am 14. Mai in Turin will Schmidt aber noch nichts wissen. "Es ist wichtig, einmal in die nächste Phase zu kommen", pflichtete ihm Kapitän Jonatan Soriano bei. Spielmacher Kevin Kampl machte sich diesbezüglich keine Sorgen: "Wenn wir wieder mit so viel Herz und Leidenschaft spielen, ziehen wir sicher in das Achtelfinale ein."

Zaubertor von Soraino im Hinspiel

Tatsächlich kann sich die Leistung der Salzburger Mannschaft gegen den niederländischen Rekordmeister sehen lassen. Bereits nach 21 Minuten stand es 2:0, nach 35 Minuten machte Kapitän Soraino dann endgültig alles klar. Von der Mittellinie aus sah er, dass der Amsterdamer Torhüter ein wenig zu weit aus dem Tor herausgekommen war, zog ab und traf mit seinem Heber über fast 60 Meter zum 3:0. Dem überrascht-glücklichen Gesichtsausdruck Sorianos war anzumerken, dass er selbst nicht wirklich damit gerechnet hatte. Einen solchen Treffer erzielt man nicht jeden Abend. Das Tor wird heuer wohl ein heißer Anwärter auf den Titel "Tor des Jahres".

Zum LIVE-TICKER Red Bull Salzburg vs Ajax Amsterdam


Ajax Amsterdam vs Red Bull Salzburg - die Tore des Hinspiels

Die weiteren Partien des Abends

Macabi Tel Aviv gegen FC Basel (0:0)

Neben dem Rückspiel der Salzburger gegen Ajax gehen heute Abend auch alle anderen Rückspiele des Europa-League-Sechzehntelfinales über die Bühne. Im Parallelspiel Macabi Tel Aviv gegen den FC Basel, der ersten Runde, bei der der Gegner der Salzburger in der nächsten Runde ausgemacht wird, fielen keine Tore. Vor dem Rückspiel heute in Basel sind damit die Schweizer Favorit auf ein Duell mit den Salzburgern.

Juventus gegen Trabsonzspor (2:0)

Ein bitteres Hinspiel für Mark Janko: Er durfte wieder nur von der Bank zusehen. Pablo Osvaldo brachte Juve nach Tevez-Vorlage in Minute 16 in Führung, und so ging es auch in die Pause. In Minute 95 erlöste Paul Pogba die Juve-Fans nach Tevez-Vorlage endgültig und fixierte den Endstand von 2:0. Auch im heutigen Auswärtsspiel ist Juventus Favorit.

Dynamo Kiew gegen Valencia (0:2)

Wegen der Unruhen in Kiew wurde das Hinspiel auf neutralem Boden in Nikosia (Zypern) ausgetragen. In Minute 78 traf Vargas für Valencia, in der letzten Minute legte Feghouli nach und traf nach einem schwachen Spiel glücklich für Valencia zum 2:0 Endstand.

Dnjepropetrovsk gegen Tottenham (1:0)

Ein Elfergeschenk reichte Dnjepropetrovsk zum 1:0 Hinspiel-Heimsieg gegen den Europa-League-Favoriten Tottenham.

PAOK Thessaloniki gegen Benfica Lissabon (0:1)

59 Minuten dauerte es, bis die Portugiesen einmal aufs Tor schossen, und das reichte zum 0:1 Auswärtssieg. Mehr war gegen die Griechen nicht nötig.

FC Porto gegen Eintracht Frankfurt (2:2)

In Minute 44 ging Porto durch einen sehenswerten Treffer verdient in Führung. In Minute 68 fiel das logische 2:0. Angesichts der bis dahin inferioren Deutschen hörten die Portugiesen aber auf, Fußball zu spielen. Die Frankfurter, die bis dahin gar nicht am Platz waren, nutzten den Tiefschlaf, um binnen fünf Minuten den Ausgleich zu schaffen. Das war es dann. Frankfurt ist mit zwei Auswärtstoren der Favorit für das heutige Rückspiel.

Swansea gegen Napoli (0:0)

Swansea drückte im Hinspiel praktisch die ganze Partie über. Napoli lief ein bisschen daneben her und tat nur das Allernotwendigste. Die Italiener können sich bei Goalie Pepe Reina bedanken, dass das Spiel am Ende mit 0:0 endete.

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