Europa League: Red Bull Salzburg führt Ajax Amsterdam vor 3:0 Auswärts-Sieg!

Europa League: Red Bull Salzburg führt Ajax Amsterdam vor 3:0 Auswärts-Sieg!

Der in der Bundesliga mit 17 Punkten in Führung liegende und damit fast schon sichere österreichische Meister der Saison 2013/2014 zeigt auch im Auswärtsspiel der ersten KO-Runde in der UEFA Europa League seine Klasse. Schon zur Halbzeit lagen die Salzburger mit 3:0 voran.

Überlegen, sicher und verdient in Führung - wann konnte man das zuletzt von einer österreichischen Fußball-Mannschaft in einem internationalen Bewerbsspiel sagen? Und dass diese Mannschaft die Führung dann auch noch locker nach Hause spielte...

Den Spielern von Red Bull Salzburg kann das gleichgültig sein. Sie können nach der sensationellen Galavoerstellung gegen den Tabellenführer in der niederländischen Eredivisie Ajax Amsterdam schon fast für die nächste Runde, das Achtelfinale buchen. Und das, obwohl das Rückspiel am 27. Februar in der Red Bull Arena in Salzburg noch ansteht.

Die Niederländer, der Rekordmeister der Erendivisie, hatten das ganze Spiel über nicht den Funken einer Chance gegen die Österreicher und konnten sich oft nur mit Fouls helfen. Nach 20 Minuten musste der Niederländer Veltman im Strafraum die Notbremse ziehen. Er säbelte Alan um. Den folgenden Strafstoß verwandelt Kapitän Soriano suverän. zum 1:0 für die Salzburger.

Zehn Minuten später legte Mané, der zuvor Alan in Szene gesetzt hatte, nach. Mit einem sehenswerten Antritt ließ er seinen Bewacher stehen, schlug einen Haken um Goalie Cillessen und netzte trocken ein. 2:0

Zaubertor von Soraino

Nach 35 Minuten machte Kapitän Soraino dann alles klar. Von der Mittellinie aus sah er, dass Cillessen ein wenig zu weit aus dem Tor herausgekommen war, zog ab und traf mit seinem Heber über fast 60 Meter zum 3:0. Dem überrascht-glücklichen Gesichtsausdruck Sorianos war anzumerken, dass er selbst nicht wirklich damit gerechnet hatte. Einen solchen Treffer erzielt man nicht jeden Abend. Von den Ajax-Fans war in der Folge ebenso wenig zu hören wie von den Spielern zu sehen. Auch in der zweiten Halbzeit spielte praktisch nur Salzburg. Ajax kam zu keiner einzigen richtigen Torchance. Die Salzburg-Fans jubelten wie bei einem Heimspiel und die Ajax-Fans verließen in Scharen das Stadion, während Kampl und Alan mehrmals am 4:0 scheiterten und mit den Ajax-Kickern ein Schaulaufen absolvierten. Erst in der allerletzten Minute taten die Amsterdamer da, was sie 93 Minuten zuvor zum Glück nicht getan hatten: Sie versuchten es mit Pressing und auf das Tor der Salzburger zu drücken. Heraus kam nichts mehr.

Trainer Frank de Boer konnte nur fassungslos zusehen, wie es seine Jungs vergeigten, während Salzburg-Trainer Roger Schmidtauch die vier Minuten Nachspielzeit genießen konnte. Man hatte etwa Anderes erwartet. Damit gerechnet, dass die Salzburger, die in der Gruppenphase ohne Punktverlust geblieben waren, erstmals kämpfen müssten und es schwer haben würden. Doch so schön kann Fußball sein. Schade nur, dass die Red Bull Arena in Salzburg kein 100.000er Stadion ist. Das wäre am 27. Februar auch noch voll geworden.

Macabi Tel Aviv gegen FC Basel

Im Parallelspiel Macabi Tel Aviv gegen den FC Basel,der ersten Runde, bei der der Gegner in der Salzburger in der nächsten Runde ausgemacht wird, tat sich lange Zeit gar nichts. Erst gegen Schluss kam ein wenig Schwung in die Partie, aber Tore fielen dennoch keine.

Vor dem Rückspiel in einer Woche in Basel sind damit die Schweizer Favorit auf ein Duell mit den Salzburgern.

Juventus gegen Trabsonzspor

Eine bittere Sache für Mark Janko: E durfte wieder nur von der Bank zusehen. Pablo Osvaldo brachte Juve nach Tevez-Vorlage in Minute 16 in Führung, und so ging es auch in die Pause. Tevez vergab ein paar Möglichkeiten, dann traf Erdogan für Trabsonzspor, doch der Treffer wurde nicht gegeben. Der Linienrichter hatte den Ball bereits im Tor gesehen. In Minute 95 erlöste Paul Pogba die Juve-Fans nach Tevez-Vorlage und fixierte den Endstand von 2:0.

Dynamo Kiew gegen Valencia

Wegen der Unruhen in Kiew wurde das Spiel auf neutralem Boden in Nikosia (Zypern) ausgetragen. Die Ukrainer, bei denen Alexander Dragovic unter Vertrag ist, traten in Trauerflor an und hielten zu Beginn eine Schweigeminute im Gedenken an die Opfer der Unruhen in Kiew. In Minute 78 traf Vargas für Valencia, in der letzten Minute legte Feghouli nach und traf nach einem schwachen Spiel glücklich für Valencia zum 2:0 Endstand.

Dnjepropetrovsk gegen Tottenham

Ein Elfergeschenk reichte Dnjepropetrovsk zum 1:0 Heimsieg gegen den Europa League Favoriten Tottenham.

PAOK Thessaloniki gegen Benfica Lissabon

59 Minuten dauerte es, bis die Portugiesen einmal aufs Tor schossen, und das reichte zum 0:1 Auswärtssieg. Mehr war gegen die Griechen nicht nötig.

FC Porto gegen Eintracht Frankfurt

Der Portugiesische Meister zeigte den Deutschen von Anfang an, wer der Herr im Haus ist. Frankfurt konnte Porto lange nur hinterher laufen und blieb weitgehend ungefährlich. In Minute 44 ging Porto durch einen sehenswerten Treffer verdient in Führung. Nach der Pause änderte sich wenig. Porto spielte, Frankfurt lief hinterher. In Minute 68 fiel das logische 2:0. Angesichts der bis dahin inferioren Deutschen hörten die Portugiesen aber auf, Fußball zu spielen. Die Frankfurter, die bis dahin gar nicht am Platz waren, nutzten den Tiefschlaf, um binnen fünf Minuten den Ausgleich zu schaffen. Das war es dann. Frankfurt ist mit zwei Auswärtstoren der Favorit.

Swansea gegen Napoli

Swansea drückte praktisch die ganze Partie über. Napoli lief ein bisschen daneben her und tat nur das Allernotwendigste. Die Italiener können sich bei Goalie Pepe Reina bedanken, dass das Spiel am Ende mit 0:0 endete.

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