Brasilien, Land im Widerspruch - die Wirtschafts-Analyse zur WM 2014

Brasilien, Land im Widerspruch - die Wirtschafts-Analyse zur WM 2014

Brasilien, die siebentgrößte Volkswirtschaft der Welt hat eine Serie toller Wachstumsjahre hinter sich und ist mittlerweile einer der wichtigsten Überseemärkte für Österreich. Ausgerechnet jetzt, da das Land Gastgeber der FIFA Fußball WM 2014 ist, bröckelt die Fassade. Aber die Chancen stehen gut, dass Brasilien nach kurzer Verschnaufpause schon bald wieder weiterstürmt.

Bis sich Prophezeiungen erfüllen, dauert es manchmal etwas länger: Der österreichische Schriftsteller Stefan Zweig schrieb 1941 ein Buch, das für viele brasilianische Schüler zur Pflichtlektüre zählte. Der Titel des Werkes: "Brasilien - Ein Land der Zukunft“ . Doch es sollte 60 Jahre dauern, bis das Land tatsächlich die Erwartungen erfüllte.

Initialzündung war der globale Rohstoffboom Anfang des neuen Jahrtausends: Als sich die Preise für Eisen, Kupfer, Nickel und Aluminium vervielfachten, explodierten die Exporterlöse des an Erzen reichen Brasilien - und danach auch das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts. Mit einem Höchstwert von 7,5 Prozent (2010) kam der südamerikanische Staat zwar nicht ganz an China heran, doch nach anderen Kriterien hat er klar die Nase vorne: Pro Kopf verdienen die Brasilianer heute nämlich fast doppelt so viel (in Dollar) wie die Chinesen.

Flaute zur WM 2014

Ausgerechnet in diesem Jahr, in dem Brasilien die Fußball-Weltmeisterschaft ausrichtet und deswegen für Milliarden Menschen in der Auslage steht, sieht es dort weniger toll aus. Demonstrationen von Unzufriedenen in den Großstädten beherrschen das Bild. Investoren haben - wie aus allen Emerging Markets - viel Geld abgezogen. Aber das ist eher ein Durchhänger, Zukunft hat das Land dennoch.


Treibstoff aus Zuckerrohr: Nirgendwo ist der Anteil von Biotreibstoffen höher als in Brasilien / Bild: © AFP

Das liegt nicht zuletzt daran, dass sich das Verhältnis zwischen Arm und Reich in Brasilien konträr zum globalen Trend entwickelte. Denn Staatspräsident Luiz Inácio Lula da Silva (2003-2011) nutzte das stürmische Wachstum zur Umverteilung der Einkommen: In nur acht Jahren stiegen 35 Millionen Brasilianer von der E-Schicht (der Allerärmsten) in die D-Kategorie auf. Oder von D- in die C-Schicht. Die Armut ging deutlich zurück: Heute zählen rund 55 Prozent der 200 Millionen Brasilianer zur Mittelschicht, können sich also Kühlschränke und Waschmaschinen leisten, das erste Auto oder einen Flug mit der Diskont-Fluglinie GOL.

Österreich in Brasilien

Davon profitieren auch österreichische Unternehmen. Zum Beispiel die Agrana, die in Brasilien globale Stammkunden wie Danone, Unilever oder Nestlé mit Fruchtzubereitung beliefert. "Der steigende Wohlstand der wachsenden Mittelschicht ist für uns ein Segen“, strahlt Salesmanagerin Bianca Lepri: "Die Konsumenten wollen weg von billigem Joghurt mit künstlichen Aromastoffen und verlangen solches mit großen Fruchtstücken.“ Da der Fruchtanteil im Joghurt damit von fünf auf fast 20 Prozent stieg, plant Agrana den Bau einer dritten Produktionsstraße.


Petrobras-Ölplattform: Erdölförderung aus 7000 Metern Tiefe / Bild: © Bloomberg

Der Konsumboom beflügelt die lokale Autoindustrie - und natürlich auch Zulieferer wie die oberösterreichische Miba, die ein Joint Venture mit 500 Leuten betreibt, oder die Firma Schuler, den globalen Marktführer bei großen Blechpressen. Schuler hat sich bereits 1965 in Brasilien angesiedelt und wurde vor einem Jahr vom Grazer Technologiekonzern Andritz übernommen. CEO Paulo Tonicelli reibt sich die Hände: "Brasilien ist heute der viertgrößte Automarkt der Welt und hat Deutschland überholt.“ Dass Daimler-Benz, Audi und BMW gerade neue Werke in Brasilien bauen, eröffnet weitere Perspektiven. Rund 270 österreichische Unternehmen haben sich in Brasilien bereits niedergelassen, über 50 betreiben eigene Produktionsstätten - wie die Voestalpine mit einem Edelstahlwerk oder die Andritz-Gruppe, die an 16 Produktionsstandorten mit 2000 Mitarbeitern zehn Prozent des Konzernumsatzes erzielt. Oder wie der Vorarlberger PET-Flaschen-Produzent Alpla, der quer durch Brasilien 15 Fabriken hat. Oder wie kleinere Unternehmen aus dem Biotechbereich, zum Beispiel die Firma Biomin, die den boomenden Agrarsektor mit neuartigen Wirkstoffen versorgt. Alle zusammen beschäftigen um die 8000 Mitarbeiter und haben 1,17 Milliarden Euro investiert.

Wirtschafts-Wunderland Brasilien

Das brasilianische Wirtschaftswunder ist im Bewusstsein der Mitteleuropäer weniger verankert als das chinesische. Das hat nicht nur mit der Größe zu tun. Die Chinesen machen dank ihrer Tüchtigkeit bei Deutschen, Schweizern und Österreichern einfach einen seriöseren Eindruck als die lebenslustigen Brasilianer, die vor allem mit Samba, Fußball, Caipirinha und schönen Frauen assoziiert werden. Doch wer genauer hinschaut, erkennt rasch, was Brasilien außer Copacabana und heißen Rhythmen sonst noch zu bieten hat, und darf sich auf Überraschungen und schrille Widersprüche gefasst machen.


Vale, der größte Eisenerz-Lieferant der Welt / Bild: © Bloomberg

Die Unternehmen, die es bis an die Weltspitze schafften, sind in Europa wenig bekannt. Am ehesten vielleicht die Firma Embraer , die bis heute über tausend mittelgroße Passagierjets an 88 Airlines ausgeliefert hat, darunter auch an Lufthansa, KLM, Air Berlin und FlyNiki. Das jüngste Entwicklungsprojekt der 1994 privatisierten Embraer, der Einsatz von Äthanol aus Zuckerrohr zum Antrieb von Passagierflugzeugen, befindet sich gerade in der Testphase. Weitere Global Player sind etwa der Ölkonzern Petrobras (ISIN BRPETRACNPR6) oder Vale , der größte Eisenerzlieferant der Welt, dessen Ebit-Marge von 50 Prozent sich wegen fallender Erzpreise zuletzt zwar halbierte, der Brasiliens Handelsbilanz aber nach wie vor um jährlich 25 bis 30 Milliarden Dollar verbessert.

Agrar-Champions

Noch weniger bekannt ist, dass Brasilien heute zu den wichtigsten Nahrungsmittellieferanten der Welt zählt - insbesondere bei Soja, Rindfleisch, Geflügel, Zucker und Äthanol, bei Kaffee und Orangensaft. Und ähnlich wie in anderen Branchen ging auch hier die Initialzündung von einem staatlichen Forschungsinstitut aus. Die "Embrapa“ fand für zwei Probleme Lösungen, die Brasiliens Landwirtschaft revolutionierten: Erstens ging es um Rinder, die auch in den feuchten Tropen überleben. Das Ergebnis war phänomenal: Durch Einkreuzen indischer Zebus entstanden bucklige Rindviecher, die überall im Land prächtig gedeihen. Heute ist der brasilianische JBS-Konzern Weltmarktführer bei Rindfleisch, beschäftigt 125.000 Mitarbeiter und schlachtet täglich an die 100.000 Tiere.


Tropentaugliche Rinder: Der Weltmarktführer für Rindfleisch kommt aus Brasilien und schlachtet täglich 100.000 Rinder / Bild: © ddp

Der zweite große Durchbruch gelang bei der Urbarmachung der sauren Cerrado-Trockensavannen, wo heute dank neuartiger Anbautechniken Riesenmengen von Soja wachsen, die weltweit exportiert werden. Brasilien kann seine landwirtschaftliche Flächen in diesen Savannen verdreifachen, ohne Regenwald abzuholzen.

Die Kehrseite der Medaille

Die andere Seite der Medaille ist: Brasilien, das Land der Gegensätze, kann auch mit weniger erfreulichen Entwicklungen aufwarten. So gut die Privatwirtschaft läuft, so lähmend wirkt sich die schwerfällige staatliche Verwaltung aus. Sie saugt tagtäglich fast 39 Prozent der nationalen Wirtschaftsleistung über Zölle, Steuern und Gebühren ab, liefert dafür aber oft miserable Gegenleistungen, wie ihr in regelmäßigen Abständen seit letztem Sommer von bis zu einer Million Demonstranten vorgehalten wird.

Dabei hat sich der Staat die Krankenvorsorge für alle und die Chancengleichheit durch Schulausbildung 1988 selbst in die Verfassung geschrieben. Doch die "Lücke zwischen Schein und Sein ist atemberaubend“, klagt Alexander Triebnigg, ehemaliger CEO Novartis Brasil, heute Chef des deutschen Pharma-Großhändlers Celesio: "40 Prozent der Brasilianer, die auf kostenlose staatliche Gesundheitsleistungen zurückgreifen wollen, erleben Entwicklungsland pur.“ Oft seien bis zu 90 Prozent der vorgesehenen Medikamente nicht verfügbar, wichtige Geräte fehlten oder seien kaputt.


Geradezu grotesk auch die Situation am Schulsektor: Brasilien verfügt über zahlreiche Spitzenuniversitäten, die der Staat betreibt. Dort ist das Studium gratis, aber man muss zuerst ein strenges Aufnahmeexamen bestehen. Um dieses zu schaffen, sollte man aber eine teure, private Mittelschule absolviert haben. Wer von einer staatlichen Schule kommt, hat kaum eine Chance auf ein Top-Studium - außer er investiert ein Jahr lang in wiederum teure private Intensivkurse. Die Nachfrage nach privater Weiterbildung ist generell enorm: Studienlehrgänge und Seminare für Berufstätige finden auch am Wochenende statt, beginnen täglich um fünf Uhr früh, enden nach Mitternacht - und sind oft mindestens ein Jahr im Vorhinein ausgebucht. "Da kommen dann besonders qualifizierte und obendrein motivierte Leute heraus“, sagt Unternehmensberater Andreas Maier in São Paulo, "aber die sind dann auch recht teuer.“

Wie im Gesundheitswesen habe der Staat, so Fábio Akira, Wirtschaftsforscher bei J.P. Morgan in São Paulo, auch bei der Bildung versagt: "Seit Ende der Sechzigerjahre wurde viel zu wenig investiert, deshalb sind die Babyboomer schlecht ausgebildet.“

Verkehr, ein reines Chaos

Ähnlich verhält es sich auch mit der Infrastruktur des Landes: Auf Überlandstraßen quälen sich Kohorten von bis zu 30 Meter langen Lkws über Distanzen von 1000 oder 2000 Kilometern, um dann vor dem Hafen in einem Stau von 40 Kilometern bis zu vier Tage auf die Verladung zu warten - womit sich der Transport ungeheuer verteuert. Der Hintergrund: Seit Jahrzehnten wurde viel zu wenig in Infrastruktur investiert, wie McKinsey vorrechnet, denn statt den global üblichen 3,8 Prozent des BIP geben die Brasilianer seit Jahren nur 1,5 Prozent dafür aus.

Produktivitätsverluste verursacht die brasilianische Staatsverwaltung auch dadurch, dass sich die Politik viel zu sehr in die Wirtschaft einmischt. Dass zahlreiche brasilianische Unternehmen - jenseits der Elite der erfolgreichen Champions - mangels Wettbewerbsfähigkeit nicht im internationalen Geschäft bestehen können, stört keinen. Denn sie werden seit jeher durch Zollmauern und komplizierte Einfuhrbestimmungen gegen unliebsame Importe abgeschirmt. "Ausländische Unternehmen, die in Brasilien Geschäfte machen wollen, sind daher gut beraten, einen Großteil der Wertschöpfung in Brasilien anzusiedeln“, rät Ingomar Lochschmidt, der österreichische Wirtschaftsdelegierte. Wer in Brasilien produziert, genießt wertvolle Privilegien - wie zum Beispiel günstige Vorzugskredite der staatlichen Entwicklungsbank BNDES (Banco Nacional de Desenvolvimento Econômico e Social).

Weiterer Vorteil dieser Finanzierung: Wird die Produktion in Brasilien von der Staatsbank gefördert, so kommen auch die Abnehmer, die die Produkte kaufen, zu günstigen Krediten. Unternehmensberater Maier zählt auf, welche Kriterien zu erfüllen sind, damit man in den Genuss von langfristigen Krediten kommt, die rund die Hälfte von normalen Bankkrediten kosten, also fünf bis sechs Prozent statt zwölf: "Die lokale Wertschöpfung sollte nicht unter 60 Prozent liegen. Daneben ist es hilfreich, wenn man möglichst viele neue Arbeitsplätze schafft und obendrein auch noch Know-how-Transfer anbietet.“

Offenbar geht es aber auch ohne Hilfestellung der BNDES. Die Firma Biomin, Mitglied der niederösterreichischen Erber-Gruppe, hat sich 1995 etwa 200 Kilometer nordwestlich von São Paulo in Piracicaba angesiedelt, um die Agrarbranche mit Hilfe lokal produzierter, biotechnologischer Futterzusätze bei der Bekämpfung bakterieller Kontaminationen zu unterstützen - und so auch den Export in die EU zu sichern. Nach holpriger Anlaufphase - Manager Herbert Danner: "Wir mussten Brasilien erst kennenlernen“ - lebt das Unternehmen heute prächtig vom Boom der brasilianischen Landwirtschaft und plant, künftig auch veterinärmedizinische Produkte zu produzieren. Für die BNDES war das offenbar nicht ausreichend förderungswürdig, da holten sich die Herzogenburger lieber Euro-Darlehen von daheim.


Verkehrschaos in Rio de Janeiro / Bild: © REUTERS/Sergio Moraes

Eine der größten bösen Überraschungen für Neuankömmlinge ist das landesübliche Lohnniveau. "Bei den Arbeitskosten ist Brasilien kein Entwicklungsland mehr“, erklärt Pharma-Boss Triebnigg. An Nebenkosten werden insgesamt rund 100 Prozent aufgeschlagen, also ähnlich viel wie in Österreich. Und dazu gehören in Brasilien Sozialleistungen wie die obligatorische Kantine (oder Essensbons), Bezahlung der Öffis, Diätberatung, Einrichtung einer Krankenstation und - ab einer gewissen Betriebsgröße - ein eigener Rettungswagen samt Besatzung.

Profis für Behördenwege

Fest steht, dass Vorschriftendschungel und die schleppende Abwicklung behördlicher Verfahren jede Menge Mehrkosten verursachen. Um sich im Zoll- und Steuerdickicht oder im Arbeitsrecht zurechtzufinden, braucht es in einer Firma dreimal so viele Sachbearbeiter wie in Europa. Dazu kommen Anwälte, die zur praktischen Durchsetzung der Gesetze in Brasilien unverzichtbar sind. Und es braucht die sogenannten Despachantes, die Express-Abwickler von Behördenwegen. Das ist ein eigener Berufszweig, dessen Aufgabe es ist, gegen gutes Geld Formalitäten zu erledigen, Genehmigungen oder Unterschriften zu bekommen, also den Unternehmen das Leben ein wenig zu erleichtern. Immer hart an oder über der Grenze der Bestechung.

Land der Gegensätze: Der Markt in Brasilien sei einer der schwierigsten der Welt, klagen die einen. Unsinn, kontern die anderen, er sei nicht schlimmer als in China, Russland oder Indien.

Schuld daran, dass das Wachstum in Brasilien an Schwung verloren hat und nun mit zwei bis 2,5 Prozent (2013 und Schätzung 2014) weit unter dem Potenzial des Landes liegt, ist vor allem der Rückgang der Investitionen. Dieser ist auf drei Ursachen zurückzuführen. Erstens haben sich die Arbeitskosten seit 2003 verdoppelt, während die Inflation nur um 67 Prozent wuchs - weshalb immer mehr Unternehmen über Margenschwund klagen. Zweitens sei die Wirtschaft "durch vermehrte Interventionen der Regierung verunsichert“, wie Marianna Costa, Volkswirtin bei UBS in São Paulo, konstatiert. Und drittens kommt dazu auch noch die Verunsicherung durch die bevorstehenden Wahlen im Oktober, nur drei Monate nach der Fußball-Weltmeisterschaft.

Deshalb erwarten Realisten für heuer keine großen Sprünge.Wiewohl WKO-Mann Ingomar Lochschmidt für Österreicher Chancen sieht, nämlich auf dem Gebiet der umweltverträglichen Beseitigung, Lagerung und Aufarbeitung von Abfall und Abwasser, wofür neue, deutlich strengere Vorschriften gelten. Lochschmidt: "Ich kenne genug Projekte in Westeuropa, die in Brasilien heute keine Umweltverträglichkeitsprüfung schaffen würden.“ Andritz ist da mit seiner Umwelttechniksparte bereits im Geschäft. Auch Mirko Kovats, der glücklose A-Tec-Boss, dürfte davon Wind bekommen haben. Jedenfalls wurde er in letzter Zeit mit einer Wiener Anwältin im Schlepptau in São Paulo und Curitiba gesehen, wo er angeblich Partner für eine neue A-Tec sucht, um die Brasilianer künftig mit Biomasse-, Müllverbrennungs- und Wasseraufbereitungsprojekten zu beglücken.

WM bremst Infrastrukturprojekte

Die wirklich großen Projekte werden - nicht zuletzt wegen der Fußball-Weltmeisterschaft, der im Land vieles untergeordnet wurde - wohl erst Anfang 2015 ins Rollen kommen: Dutzende Infrastrukturprojekte und Konzessionen für Offshore-Ölförderanlagen, die in Schubladen bereit liegen, sollen gleich nach der Wahl im Oktober an Private vergeben werden - und zwar durch Versteigerung von langjährigen Betriebskonzessionen, wie das bereits mit fünf Großflughäfen geschah. Anders als über Privatisierung wären die ambitionierten Pläne auch kaum umzusetzen, denn im Budget sind 85 Prozent zwecks Aufrechterhaltung des Apparats fix gebunden, und die Steuern lassen sich nicht weiter anheben.

Geplant ist der Ausbau von 8000 Kilometern Mautstraßen, die Erweiterung von Flughäfen, der Bau von 10.000 Kilometern Eisenbahnstrecken, die Modernisierung des Stromnetzes und der Ausbau wichtiger Hochseehäfen. In Summe geht es nach Schätzung von Nationalökonomen um 400 bis 700 Milliarden Dollar, die in Brasilien eine mehrjährige Boomphase auslösen sollten.

João Lima, Partner von PricewaterhouseCoopers, ist überzeugt, dass die Infrastrukturwelle tatsächlich spätestens 2015 anrollt: "Was bleibt uns denn anderes übrig? Wenn uns das jetzt nicht gelingt, würden wir möglicherweise wieder auf das Niveau zurückfallen, das Stephan Zweig so treffend beschrieben hat:, Brasilien - Ein Land der Zukunft‘.“

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