Roger Federer nun gleichauf mit John McEnroe

Roger Federer nun gleichauf mit John McEnroe

Nach dem Sieg beim Turnier in Halle schließt der Schweizer nun in punkto Turniersiege zu McEnroe auf - beide kommen auf 77 Erfolge. Auf Nummer eins bleibt Jimmy Connors vor Ivan Lendl.

Der Schweizer Roger Federer hat mit seinem Titelgewinn am Sonntag beim Rasenturnier in Halle seine 77. Siegertrophäe auf Grand-Slam- und ATP-Worldtour-Level geholt und damit zu dem in dieser Reihung drittplatzierten US-Amerikaner John McEnroe aufgeschlossen. Vor den beiden liegen Jimmy Connors (USA) mit 109 und Ivan Lendl (CZE/später USA) mit 94 Titeln. Der Spanier Rafael Nadal ist mit 57 Triumphen bereits Neunter, Thomas Muster (44) nimmt weiter Rang 13 ein.

Noch einen Titel mehr als Nadal haben heuer bereits die US-Brüder Bob und Mike Bryan geholt. Die unumschränkten Weltranglisten-Ersten halten nach ihrem Queen's-Finalerfolg nun schon bei 90 Titeln. Wie schon im Finale von Madrid sowie in den Halbfinali von Memphis und den French Open hatten Alexander Peya/Bruno Soares das Nachsehen, das österreichisch-brasilianische Duo holte diesmal beim 6:4,5:7,3:10 aber gegen die Zwillinge immerhin erstmals einen Satz.

"Bruno und Alex haben wie schon das ganze Jahr über wirklich solides Tennis gespielt", sagte Bob Bryan nach dem Finale. "Wir haben einige starke Schläge gebraucht, um das zu gewinnen." Diese Woche pausieren die Bryans, womit Peya/Soares in Eastbourne topgesetzt eine bessere Chance haben sollten, ihren heuer dritten Titel nach Barcelona und Sao Paulo zu holen.

Die Spieler mit den meisten ATP-Turniersiegen:

1. Jimmy Connors (USA) 109
2. Ivan Lendl (CZE/USA) 94
3. John McEnroe (USA) und Roger Federer (SUI) je 77
5. Pete Sampras (USA) 64
6. Björn Borg (SWE) und Guillermo Villas (ARG) je 62
8. Andre Agassi (USA) 60
9. Ilie Nastase (ROM) und Rafael Nadal (ESP) je 57
11. Boris Becker (GER) 49
12. Rod Laver (AUS) 47
13. Thomas Muster (AUT) 44.

Weiter u.a.:
Novak Djokovic (SRB) 37
Andy Murray (GBR) 26

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