Real Madrid, eine Art Aristokratie

Real Madrid, eine Art Aristokratie

Ein einziger Bewerber fürs Präsidentenamt - die Wahl, wer die nächsten vier Jahre die wirtschaftlichen Geschicke des spanischen Traditionsvereins verantworten wird, fiel nicht schwer.

Florentino Perez bleibt für weitere vier Jahre Präsident des spanischen Fußball-Giganten Real Madrid und geht damit in seine vierte Amtszeit bei den "Königlichen". Der 66-jährige Bau-Magnat, der das Amt schon in den Jahren 2000 bis 2006 innehatte, ist der einzige Kandidat auf den Posten, die Nominierungsfrist lief am Sonntag aus. Für das Präsidentenamt können sich nur Real-Mitglieder bewerben, die seit wenigstens 20 Jahren dem Verein angehören und eine Bürgschaft von 70 Millionen Euro vorweisen können.

Eine der ersten Fragen, die Perez klären muss, ist jene des Trainers. Nach dem Abgang von Jose Mourinho wurden zuletzt Carlo Ancelotti von Paris St. Germain sowie Bayern-Coach Jupp Heynckes ins Spiel gebracht.

Erfolgreich?

Perez hatte seine auslaufende Amtszeit als erfolgreich bezeichnet, obwohl Real in den vergangenen vier Jahren nur je einmal die Meisterschaft und den Cup gewann. Er investierte 160 Millionen Euro für neue Spieler und stellte Mourinho den teuersten Kader der Vereinsgeschichte zur Verfügung.

Perez wies darauf hin, dass man dreimal in Folge das Halbfinale der Champions League erreicht habe und seit acht Jahren weltweit der Verein mit den höchsten Einnahmen sei. Er will das Bernabeu-Stadion weiter modernisieren und den früheren Weltstar Zinedine Zidane zum Sportdirektor der Madrilenen machen.

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