Rapid nach 3:1-Sieg über Asteras im Europa-League-Play-off

Rapid nach 3:1-Sieg über Asteras im Europa-League-Play-off

Die Hütteldorfer feierten am Donnerstagabend einen 3:1-(1:0)-Heimerfolg über den griechischen Club Asteras Tripolis und stiegen nach dem 1:1 vor einer Woche mit einem Gesamtscore von 4:2 auf. Der griechische Legionär Thanos Petsos (25.) und "Joker" Louis Schaub (62., 85.) erzielten die Rapid-Tore vor 15.300 Zuschauern im Hanappi-Stadion. Sebastian Grazzini (57.) hatte für den kurzzeitigen Ausgleich gesorgt.

Rapid ist nach der gelungenen Generalprobe für das sonntägige Wiener Derby gegen den Erzrivalen Austria nun wie der in der Champions-League-Qualifikation gescheiterte Vizemeister Salzburg bei der Auslosung am Freitagnachmittag (ab 13.00 Uhr) gesetzt. Dies ist ein Novum, denn ihre bisherigen drei Aufstiege in die Gruppenphase der Europa League haben die Grün-Weißen jeweils als ungesetzte Mannschaft fixiert. Spieltermine für die Play-off-Partien sind der 22. und 29. August.

Das Rückspiel der dritten Qualifikationsrunde wurde um 20.30 Uhr bei 33 Grad Celsius im Schatten angepfiffen. Nachdem sich beide Teams zunächst mehr als 20 Minuten lang neutralisiert hatten, nützte Rapid gleich die erste Topchance im Match: Nach einem blitzschnellen Angriff bediente Sabitzer Stürmer Boyd, der im Fallen ideal weiterleitete für Petsos. Und der 22-jährige Neo-Rapidler, der die Aktion selbst mit seinem Pass auf Sabitzer eingeleitet hatte, traf nach einem langen Sprint über das halbe Spielfeld zur umjubelten Führung.

Die beste Asteras-Chance vor der Pause hatte der Spanier Usero nach einer Caffa-Flanke, er köpfelte aber den Ball aus kurzer Distanz über das Tor (39.). Danach war wieder Rapid am Zug, doch Sabitzer scheiterte in der Nachspielzeit der ersten Hälfte mit einem Distanzschuss an der Stange (45.+1).

In der zweiten Hälfte ging es zunächst in dieser Tonart weiter, denn Boyd ließ einen Sitzer aus, indem er von weniger aus zehn Metern weit am kurzen Kreuzeck vorbeischoss (54.). Und unmittelbar davor hätte es nach einem Handspiel eines Asteras-Spielers Elfer für Rapid geben können (53.).

Diese vergebenen Chancen sollten sich in Minute 57 rächen: Nach einem Trimmel-Schnitzer, der den Ball nach einer Flanke mit einem verunglückten Abschlag dem in der Halbzeit eingewechselten Italiener Grazzini im Strafraum regelrecht servierte, hieß es auf einmal 1:1. Und wenig später schied auch noch Sabitzer verletzt aus (61.).

Doch Rapid-Coach Zoran Barisic hatte ein glückliches Händchen, brachte Schaub, der nicht einmal eine Minute nach seiner Einwechslung mit der ersten Ballberührung auf 2:1 stellte: Schrammel spielte zurück auf Hofmann, dessen Schuss zwar geblockt wurde, aber Schaub stand goldrichtig und fixierte den Endstand. Danach hatte Rapid im Konter mehrere gute Möglichkeiten, weil die Griechen offensiver spielen mussten. Eine davon nutzte Schaub, dessen Schuss nach Boskovic-Pass unhaltbar abgefälscht wurde. Der erst 18-jährige Offensivmann avancierte damit endgültig zum Matchwinner für Grün-Weiß.

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