Olsen: "Nach so einem Spiel hat Dänemark bei der WM wohl nichts zu suchen"

Olsen: "Nach so einem Spiel hat Dänemark bei der WM wohl nichts zu suchen"

Trainer Morten Olsen ist ratlos. Heimische Medien prophezeien das Ende seiner Ära. Olsen ist seit mehr als 20 Jahren Trainer, an eine ähnliche Blamage kann er sich aber nicht erinnern. "Die Niederlage ist zu 100 Prozent meine Verantwortung. Für mich ist es unverständlich. Wenn ich zurückdenke, dann war das mein schlimmster Abend als Trainer", sagte der Coach.

Die Chancen des Ex-Europameisters, im kommenden Jahr an der Weltmeisterschaft in Brasilien teilzunehmen, sind nach dieser unerwarteten Heim-Schlappe fast auf dem Nullpunkt angekommen. "Nach so einem Spiel haben wir bei der WM wohl nichts zu suchen", gestand Olsen. "Ich hatte großen Optimismus vor dem Spiel. Aber nun nicht mehr. Wenn wir es realistisch betrachten, dann wird es schwierig, mit den Punkten, die wir noch sammeln können."

Mit sechs Zählern liegt Dänemark in der Qualifikationsgruppe B acht Zähler hinter Tabellenführer Italien. Selbst Armenien steht in der Gruppe nun besser da als der EM-Teilnehmer von 2012, nur Malta (3) ist noch schlechter. Ein Fehler von Innenverteidiger Simon Kjaer hatte nach nur 27 Sekunden zum 0:1 durch Jura Mowsisjan geführt, der in der 59. Minute erneut traf. Aras Ozbiliz (19.) und Henrik Mkhitarjan (82.) erzielten die weiteren Tore für den Außenseiter.

Die Fußball-Kommentatoren des Landes sind sich danach einig: Olsen, der Dänemarks Auswahl seit 2000 betreut und dessen Vertrag noch bis nach der WM 2014 gültig ist, ist als Nationaltrainer am Ende. Die Zeitung "Politiken" fasste den traurigen Ist-Zustand so zusammen: "Tschüs Copacabana! Tschüs WM! Tschüs Morten Olsen!

Missbrauchsvorwürfe gegen ÖSV-Trainerlegende Charly Kahr

Sport

Missbrauchsvorwürfe gegen ÖSV-Trainerlegende Charly Kahr

Wirtschaft

Formel 1 will mit "Cable Cowboy" neu durchstarten

Fußball: AC Milan und West Bromwich nach China verkauft

Wirtschaft

Fußball: AC Milan und West Bromwich nach China verkauft