Österreich vs. Schweden: Der Countdown läuft und alle sind "euphorisiert"

Österreich vs. Schweden: Der Countdown läuft und alle sind "euphorisiert"

David Alaba, Marko Arnautovic und Co. sind Zugpferde und Fan-Magneten, das Ernst-Happel-Stadion im Wiener Prater wird am Freitag im WM-Qualifikations-Schlager gegen Schweden mit 48.500 Zuschauern ausverkauft sein.

Die laufende Quali für die WM 2014 in Brasilien beschert dem ÖFB aller Voraussicht nach einen neuen Zuschauerrekord. In den fünf Partien der Gruppe C dürfte erstmals die 200.000-Zuschauer-Marke geknackt werden, das hat es gemäß ÖFB-Aufzeichnungen noch nie in der Geschichte gegeben. In der erfolgreichen Quali für die WM 1998 waren es knapp 169.000 Fans bei den fünf Partien gewesen.

Den Anfang machte am 11. September 2012 das mit 47.000 Fans ausverkaufte Match im Happel-Stadion gegen Deutschland (1:2), die Partie am 16. Oktober 2012 gegen Kasachstan (4:0) lockte 43.000 Zuschauer in den Prater. Den Heimerfolg am 22. März 2013 gegen die Färöer (6:0) verfolgten 24.200 Menschen im ÖFB-Heimstadion, und am Freitag füllen 48.500 Fans das bis auf den letzten Platz gefüllte Happel-Oval. Damit hält man vor dem letzten Heimmatch gegen Irland (ebenfalls in Wien) bei 162.700 Zuschauern, und für die Partie am 10. September sind bereits jetzt mehr als 20.000 Tickets verkauft worden.

"Wir sind sehr froh, dass wir mit unserer Spielweise und mit unserem Team den Österreichern Freude bereiten", meinte Teamchef Marcel Koller angesichts der Begeisterung für seine Truppe. "Für uns ist wichtig, dass das Stadion voll ist. Diese Unterstützung kann der zwölfte Mann sein, der uns in den schwierigen Phasen unterstützt und Kraft gibt. Ich bin überzeugt, dass das in Wien der Fall sein wird", sagte der Schweizer.

Alle freuen sich

"Wir haben eine Euphorie ausgelöst", freute sich Andreas Ivanschitz. "Wir haben es als Mannschaft geschafft, die Leute ins Stadion zu locken. Mit einem guten Fußball und vor allem mit viel Leidenschaft. Bei uns merkt man, dass wir etwas erreichen wollen", nannte der offensive Mittelfeldspieler einige Gründe für den großen Zuspruch. "Die Leute spüren unsere Hoffnung und bringen uns Vertrauen entgegen. Das tut gut, es ist im ganzen Team eine Riesenvorfreude zu spüren. Wir sind extrem stolz und hoffen, dass diese Euphorie auch anhalten wird", so Ivanschitz.

Auch bei Zlatko Junuzovic kribbelt es schon: "Die Stimmung gegen Deutschland war Bombe, besser geht's nicht. Hoffentlich wird es gegen Schweden gleich. Die Leute wissen, dass wir bei einem Sieg gegen Schweden eine sehr gute Chance haben, bei der WM dabei zu sein. Wir freuen uns riesig auf dieses Spiel."

Die Fan-Euphorie schlägt sich natürlich auch in den Auswärtspartien nieder. Die 6.500 ÖFB-Tickets für das Match am 6. September in München gegen Deutschland waren innerhalb weniger Stunden weg.

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