Nur wenige Profi-Fußballer werden in Österreich Millionäre

Fast ein Viertel der Oberhaus-Profi-Kicker verdient weniger als 30.000 Euro brutto im Jahr. Das Image vom "ungebildeten Profifußballer" trügt und entspricht nicht der Realität.

Nur wenige Profi-Fußballer werden in Österreich Millionäre

Wien Das Image der österreichischen Bundesliga-Kicker als überbezahlte Fußball-Profis entspricht nicht wirklich der Realität. Dies ergab zumindest eine Umfrage, die von der Gewerkschaft "Vereinigung der Fußballer" (VdF) von Jänner bis Mai dieses Jahres unter 241 Oberhaus- und 198 Erste-Liga-Spielern durchgeführt wurde und der APA vorliegt.

Demnach verdienen in der höchsten Liga 23,13 Prozent auch inklusive Prämien weniger als 30.000 Euro brutto und 49,55 Prozent weniger als 75.000 Euro. Immerhin 24 Prozent bringen es auf ein Jahressalär von über 150.000 Euro brutto. Dennoch befindet sich das heimische Oberhaus damit etwa im Vergleich mit der 2. deutschen Liga klar im Hintertreffen.

Die 150.000-Euro-Grenze wird in Österreichs zweithöchster Liga gerade von 2,15 Prozent der angestellten Kicker übertroffen. Dafür verdienen zwei Drittel weniger als 30.000 Euro und 92,48 Prozent weniger als 75.000 Euro brutto per annum. "Die generell oft getätigte Aussage, wonach Fußballer Millionäre seien, wird mit diesen Zahlen widerlegt", lautet die Conclusio der VdF.

Widerlegt wird auf jeden Fall das Bild des kickenden Schulabbrechers. 66,2 Prozent der Profis in den beiden höchsten Ligen absolvierten erfolgreich die Matura oder einen Lehrabschluss, 3,25 Prozent besitzen sogar einen akademischen Grad.

Marko Arnautovic kassiert in China 245.000 Euro pro Woche

Marko Arnautovic kassiert in China 245.000 Euro pro Woche

Mit dem Wechsel des österreichischen Fußballnationalspieler Marko …

Missbrauchsvorwürfe gegen ÖSV-Trainerlegende Charly Kahr

Missbrauchsvorwürfe gegen ÖSV-Trainerlegende Charly Kahr

Ehemalige Skirennläuferin berichtete in "SZ" von Vergewaltigung durch …

Bernie Ecclestone, lange Jahre der Chef und Gesicht der Formel 1, will auch nach der Milliardenübernahme weiter im Cockpit der Formel-1-Dachcompany Delta Topco bleiben und ein gewichtiges Wort mitreden. Doch dürfte er die Rechnung ohne den neuen Eigentümer gemacht haben, der alles andere als zimperlich ist. Medienmogul John Malone hat Ecclestone gleich einen nicht weniger inspirierten Medienexperten als Chef vor die Nase gesetzt.
 

Formel 1 will mit "Cable Cowboy" neu durchstarten

Bernie Ecclestone, lange Jahre der Chef und Gesicht der Formel 1, will …

Der Verkauf des italienischen Fußballclubs AC Milan an chinesische Investoren ist unter Dach und Fach. Auch der britische Premier Club West Bromwich gehört nun Chinesen.
 

Fußball: AC Milan und West Bromwich nach China verkauft

Der Verkauf des italienischen Fußballclubs AC Milan an chinesische …