NBA-Saison startet: Alle gegen Miami Heat

NBA-Saison startet: Alle gegen Miami Heat

Mit drei Spielen beginnt am Dienstag die neue Saison der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA und der Favorit heißt einmal mehr Miami Heat.

Der Titelverteidiger beginnt seinen Versuch, als erstes Team seit den Los Angeles Lakers (2000 bis 2002) den Hattrick zu holen, gegen die Chicago Bulls. Doch die Star-Truppe um LeBron James, Dwyane Wade und Chris Bos wird die stärker gewordene Konkurrenz alles andere als unterschätzen.

"Ich möchte, dass die Leute, die zwei Meisterringe haben, einen dritten bekommen, dass Udonis Haslem und Dwyane Wade zum vierten Mal Meister werden und andere, die noch keinen Titel geholt haben, zum ersten Mal. Das ist mein Ziel", betont James. Vor allem vier Mannschaften haben sich aber teilweise gewaltig verstärkt: Die Brooklyn Nets, unterstützt vom russischen Multimilliardär Michail Prochorow, gehen aufs Ganze, haben in einem acht Spieler umfassenden Trade mit den Boston Celtics u.a. Kevin Garnett und Paul Pierce geholt.

Auch die Houston Rockets, die Los Angeles Clippers und die Golden State Warriors gehen mit stärkerem Kader in die Saison 2013/14. Houston hat mit dem 2,11 m großen Center Dwight Howard sozusagen den Hauptgewinn des Transfermarkts verpflichtet. Er verließ für einen 88-Millionen-Dollar-Deal über vier Jahre die Lakers in Richtung Texas. Zusammen mit Olympiasieger James Harden und Jeremy Lin soll er die Rockets zu einem Titelanwärter machen.

All das ist den Miami-Stars freilich nicht verborgen geblieben, dennoch vertraut man auf die eigene Stärke. "Du brauchst schon bestimmte Leute, um immer und immer wieder Meister zu werden. Aber ich denke, dies hier ist eine besondere Truppe", sagte Dwyane Wade und sein Teamkollege Bosh warnt: "Wir können nicht so spielen wie in der Vorsaison und erwarten, Meister zu werden."

Doch Miami könnte selbst mit einem weiteren Meistertitel im kommenden Sommer ohne seinen Alleskönner dastehen. James hat zwar noch einen Vertrag bis 2016, jedoch wie Wade und Bosh eine Ausstiegsoption für 2014. Bisher hält er sich bedeckt. "Wenn es soweit ist, werden meine Familie und ich uns entscheiden", erklärt James lediglich.

Gut möglich, dass Amerika im Sommer 2014 erneut eine aufgebauschte TV-Live-Übertragung bevorsteht, in der James seine Zukunftspläne einem Millionen-Publikum mitteilt. Bereits 2010 hatte er in einer 75-minütigen ESPN-Show "The Decision" (Die Entscheidung) bekannt gegeben, Cleveland zu verlassen.

Nicht nur die Buchmacher sehen Miami als größten Favoriten, sondern auch Dirk Nowitzki. Der Superstar der Dallas Mavericks traut in der Eastern Conference jedoch auch den Chicago Bulls viel zu, bei denen Spielmacher Derrick Rose nach anderthalbjähriger Verletzungspause zurückkehrt. Zudem rechnet Nowitzki mit dem letztjährigen Halbfinalisten Indiana Pacers sowie Brooklyn: "Die haben sich ja eine Wahnsinns-Truppe zusammengekauft." Nowitzki ist übrigens einer von vier Deutschen in der NBA: Neulinge sind Dennis Schröder bei den Atlanta Hawks und Elias Harris bei den Los Angeles Lakers sowie Chris Kaman bei den Lakers.

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