Nach Orange nimmt sich Michael Krammer nun Rapid vor

Nach Orange nimmt sich Michael Krammer nun Rapid vor

Der frühere Orange-Chef Michael Krammer wird sich als Kandidat für das Präsidentenamt bei Fußball-Rekordmeister Rapid in den kommenden Tagen dem Wahlkomitee stellen.

Das gab der Club am Dienstag bekannt. Krammer selbst hatte diesem Wahlkomitee bis vor kurzem angehört. An seiner Stelle entsandte das Rapid-Kuratorium am Mittwochabend Erich Haider in das sechsköpfige Gremium. Haider ist der Ex-Geschäftsführer des Rapid-Hauptsponsors Wien Energie.

Der Nachfolger des scheidenden Rapid-Präsidenten Rudolf Edlinger wird bei der ordentlichen Hauptversammlung am 18. November gewählt. Das Wahlkomitee ist unter anderem für die Aufstellung des Wahlvorschlages für das Präsidium in Listenform verantwortlich. Einem Bewerber, Xerox-Manager Erich Kirisits, und seinem Team hat das Gremium bereits die Unterstützung verweigert - laut Rapid-Angaben mit einer Enthaltung einstimmig.

Kirisits hatte lange Zeit als einer der Favoriten gegolten. Dass Krammer nun vom Wahlmann zum Präsidentschaftskandidaten avanciert ist, empört nicht nur dessen prominentesten Unterstützer Hans Krankl, sondern auch den erfolgreichen Manager selbst. Kirisits wandte sich am Sonntagabend in einem offenen Brief an die Rapid-Fans, präsentierte darin sein Zukunftskonzept.

Laut Angaben des Rapid-Wahlkomitees, dem auch drei Mitglieder-Vertreter angehören, sei dieses Konzept nicht vollinhaltlich identisch mit jenem, das bei Kirisits' Präsentation am 21. Oktober vorgelegt worden war. Nun werde sich Krammer um das Präsidentenamt bewerben, bestätigte auch der Club. Der 53-Jährige war zuvor bereits Leiter der Rapid-Reformkommission und gilt als neuer Favorit auf die Edlinger-Nachfolge.

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