Millionenstrafen gegen Real Madrid und FC Barcelona

Millionenstrafen gegen Real Madrid und FC Barcelona

Die spanische Kartellbehörde hat die Top-Clubs Real Madrid, FC Barcelona sowie den FC Sevilla und Racing Santander müssen insgesamt 7,5 Millionen Euro Strafe zahlen.

Madrid. Auch Spanien hat - wieder einmal - einen Fußball-Skandal: Die spanischen Fußball-Topclubs Real Madrid und FC Barcelona wurden wegen Verstößen gegen das Wettbewerbsrecht beim Handel mit Fernsehrechten mit Millionenstrafen belegt. De nationale Kartellbehörde CNMC teilte am Montag in Madrid mit, dass die "Königlichen" 3,9 und Barca 3,6 Millionen Euro zahlen müssen.

Die mächtige Medienproduktionsfirma Mediapro wurde den Angaben zufolge zur Zahlung von 6,57 Millionen Euro verurteilt. Außerdem werden auch die Clubs FC Sevilla (erste Liga) und Racing Santander (dritte Liga) mit jeweils 900.000 und 30.000 Euro zur Kasse gebeten.

Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht

Alle Bestraften hätten "sehr ernste Vergehen" begangen, in dem sie Vierjahresverträge unterzeichnet hätten. Das Wettbewerbsrecht sehe für solche Verträge zwischen den einzelnen Clubs und TV-Anbietern eine Höchstdauer von drei Jahren vor, hieß es.

Ein Sprecher von Mediapro, das sich in Spanien mit Konkurrent Canal+ seit 2006 einen erbitterten "Übertragungskrieg" liefert, sagte der Zeitung "El Mundo", das Mediengesetz, das Verträge mit einer Laufzeit von bis zu vier Jahren gestatte, stehe über dem Wettbewerbsrecht. Die Bestraften können beim Nationalen Gerichtshof Berufung einlegen.

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