Maradona gegen Pelé - das ist Brutalität

Diego Maradona hat im ewigen Streit um den Status als bester Fußballer aller Zeiten erneut gegen seinen Widersacher Pelé ausgeteilt.

Maradona gegen Pelé - das ist Brutalität

Dessen im Jahr 2000 durch den Weltverband FIFA verliehener Titel des Jahrhundert-Fußballers sei "einen Sch... wert", sagte Maradona im Rahmen einer Veranstaltung der Gazzetta dello Sport am Donnerstag.

Pelé war vor 13 Jahren bei einer FIFA-Wahl durch Trainer und Spieler ausgezeichnet worden, Maradona hatte bei der gleichen Veranstaltung "nur" die Fan-Abstimmung im Internet gewonnen. Der 52-jährige Argentinier wertet dies rückblickend jedoch als Sieg.

Fans oder Jury?

"Ich habe den Preis als Spieler des Jahrhunderts dank der Fans gewonnen", sagte Maradona. Pelés Auszeichnung sei aus einem anderen Grund zu Stande gekommen: "Seine Freunde mussten ihm eben noch einen Preis geben. Sogar innerhalb Brasiliens wurde er ja nur zum zweitgrößten Sportler hinter Ayrton Senna gewählt."

Im Rahmen der Vorstellung einer DVD-Reihe über seine bewegte Karriere sprach Maradona zudem über Ambitionen auf den Trainerposten bei seinem langjährigen Klub SSC Neapel. "Wenn Rafa Benitez (aktueller Trainer, die Red.) geht, würde ich Napoli gerne übernehmen", sagte der Weltmeister von 1986.

Von 2008 bis 2010 hatte Maradona bereits die argentinische Nationalelf betreut, ist derzeit jedoch arbeitlos. Auch dafür hat er eine einfache Erklärung. "Überall werden die Trainer ausgetauscht, in Spanien und Italien, in England und Russland. Aber es gibt viele Leute die Angst vor mir haben, deshalb bin ich momentan kein Trainer", sagte Maradona.

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