Koller: "Die Deutschen werden keine Schweißperlen bekommen"

Für Österreichs Fußball-Teamchef Marcel Koller haben die Ausfälle in der deutschen Nationalmannschaft vor dem WM-Qualifikationsduell am Freitag in München keine große Bedeutung.

Koller: "Die Deutschen werden keine Schweißperlen bekommen"

Auch ohne Bastian Schweinsteiger, Mario Götze, Ilkay Gündogan und Lukas Podolski verfüge Deutschland über einen Kader von allerhöchster Qualität, betonte der Schweizer am Montag zum Auftakt des ÖFB-Lehrgangs.

"Schweinsteiger ist ein hervorragender Fußballer, doch die Deutschen haben noch andere hervorragende Spieler. Das Problem ist nicht so groß, dass sie Schweißperlen bekommen werden. Sie haben noch drei, vier andere für diese Position, doch natürlich hat man als Trainer einen Kicker wie Schweinsteiger immer gern dabei", erklärte Koller.

Der Nationaltrainer stellte die Vorbereitung auf die Partien gegen Deutschland und vier Tage später in Wien gegen Irland unter das Motto "Spaß und Bock". Die traditionelle Schwäche der ÖFB-Auswahl gegen Deutschland, wo man seit 1931 nicht mehr gewonnen hat, interessiert den 52-Jährigen relativ wenig - ganz im Gegenteil: "Zuversichtlich stimmt mich, dass ich noch nicht lange hier bin, dass ich Schweizer bin und dass ich die Mannschaft nicht an Niederlagen erinnere, sondern an unsere Spielweise."

Bei Koller hat das Kribbeln vor dem Kräftemessen mit dem dreifachen Welt- und Europameister bereits begonnen. "Dieses Spiel ist etwas Besonderes, das spürt man schon jetzt. Wir haben dort etwas vor und wollen uns nicht als Schlachtopfer präsentieren, sondern unsere Linie durchziehen."

Mit welcher Anfangsformation dies gelingen soll, verriet der Teamchef nicht. "Aber viele Änderungen wird es wahrscheinlich nicht geben." Auf die "gelbe Gefahr" - Aleksandar Dragovic, Sebastian Prödl, Christian Fuchs, David Alaba, Martin Harnik, Marc Janko und Philipp Hosiner wären bei einer Verwarnung in München im Irland-Match gesperrt - nimmt Koller keine Rücksicht. "Das hat keinen Einfluss auf die Aufstellung", betonte der Schweizer, der in seinen Zeiten bei Bochum und Köln in der Münchner Allianz Arena dreimal unentschieden spielte und einen Sieg holte - allerdings gegen 1860 München.

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