Jerome Champagne fordert FIFA-Boss Blatter heraus

Jerome Champagne fordert FIFA-Boss Blatter heraus

Bisher einziger Gegenkandidat bei der Wahl zum FIFA-Präsidenten 2015: Der Franzose Jerome Champagne.

Reformen sieht man beim Weltfußballverband nicht so gerne. Jerome Champagne will die Wahl zum FIFA-Präsidenten jedoch reformieren und sagt der Intransparenz den Kampf an. Kommendes Jahr will der 56-jährige Franzose Joseph Blatter als Präsident des Weltverbandes beerben. Derzeit ist Champagne der einzige Gegenkandidat zum schier übermächtigen Schweizer Blatter, seine Chancen werden eher als gering eingestuft.

Der 29. Mai 2015 könnte Veränderung in den Weltfußballverband FIFA bringen. An diesem Tag tritt der Franzose Jerome Champagne als Gegenkandidat vom amtierenden FIFA-Chef Joseph Blatter an. "Ich plädiere für eine demokratische FIFA und hoffe auf ein transparentes Wahlverfahren mit Debatten", sagte Champagne in einem Interview der "Bild"

Es sei aber zu befürchten, dass es keine faire Wahl werde, erklärte der ehemalige FIFA-Generalsekretär. "Es könnte im Vorfeld Druck auf die Verbände ausgeübt werden. Wenn es bei der FIFA erneut zu einer Entscheidung hinter verschlossenen Türen kommt, wäre das sehr traurig und würde dem ramponierten Ruf der FIFA erneut schaden. Leider gibt es in der Pyramide des Fußballs zu viele Menschen, die sich selbst helfen wollen - und nicht dem Fußball. Ich will das ändern", sagte Champagne.

Champagne: WM in Katar noch längst nicht beendet

Er glaubt, dass das Thema WM in Katar "noch längst nicht beendet" ist. "Ich rechne bis Mai noch mit Überraschungen, die Einfluss auf die Wahl haben können." Grund dafür sei, dass "das FBI und auch die Schweizer Bundesanwaltschaft ermitteln. Das zeigt ja, dass offensichtlich noch nicht alles aufgeklärt ist."

Dem Franzosen werden allerdings im Kampf gegen Amtsinhaber Joseph Blatter um den FIFA-Chef-Posten keine Chancen eingeräumt.

Auch der Ex-Präsident des chilenischen Fußballverbandes, Harold Mayne-Nicholls, zählt zu den Kritikern der FIFA. Im Fußball-Weltverband (FIFA) mangele es an Transparenz und Demokratie, man entferne sich immer weiter von den Fans, kritisierte er. Mayne-Nicholls zog Ende Oktober ebenfalls eine Kandidatur in Betracht.

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