Weltfußballer Lionel Messi wegen Steuerbetrug auf die Anklagebank

Weltfußballer Lionel Messi wegen Steuerbetrug auf die Anklagebank

Für Lionel Messi kann es am 31. Mai eine recht empfindliche Strafe wegen Steuerhinterziehung geben. Ein spanisches Gericht kann ihn hinter Gitter bringen.

Jetzt wird's ernst für den argentinischen Superstar Lionel Messi: Wegen Steuerbetrug in mehrfacher Millionenhöhe wird ihm der Prozess gemacht. Ihm droht sogar eine Freiheitsstrafe. Die Saison 2015/16 kann er bis zum Ende spielen.

Barcelona. Geht es um Steuervergehen, kennt auch Spanien kein Pardon. Und für Lionel Messi, der meistbewunderte Ballesterer der Welt muss damit rechnen, dass alleine ein Nachzahlung seine Steuerhinterziehung nicht heilen wird. Der Steuerfall Lionel Messi wird von 31. Mai bis 3. Juni vor einem Gericht in Barcelona verhandelt. Das gab die Behörde am Mittwoch in einer Stellungnahme bekannt. Weltfußballer Messi und seinem Vater Jorge wird vorgeworfen, den spanischen Staat von 2007 bis 2009 um 4,16 Millionen Euro betrogen zu haben. Seit Oktober ist klar, dass sich die beiden deswegen vor Gericht verantworten müssen.

Der Staatsanwalt fordert Haftstrafen von bis zu 22 Monaten, falls die beiden Argentinier für schuldig befunden werden. Messi und sein für seine geschäftlichen Angelegenheiten zuständiger Vater haben den spanischen Steuerbehörden als "Korrektur" bereits fünf Millionen Euro überwiesen, nachdem sie 2013 formell angeklagt worden waren.

Den Prozess hat das Gericht erst nach Saisonende angesetzt. Das Champions-League-Finale, das Messi mit dem FC Barcelona erreichen will, findet am 28. Mai in Mailand statt. Danach geht es für den 28-Jährigen mit dem argentinischen Nationalteam zur Copa America Centenario in die USA.

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